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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seit ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.
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Die ersten Schneeflocken und Krokusse sprießen aus dem aufgeweichten Boden und färben die sonst triste Welt bunt. Der Schnee ist komplett verschwunden und spürt die erste Frühlingsluft. Einige Tage sind noch immer kalt, doch es kommt auch mal vor, das uns die Sonne aufwärmt. Der Februar verhält sich jedes Jahr anders, dieses Jahr bringt er uns den Frühling früher.
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#1

Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 15.02.2019 20:46
von Survive or walk with the Dead | 506 Beiträge
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#2

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 16.02.2019 09:54
von Kisa | 610 Beiträge



Vieles wurde in mir auf gewirbelt in der kurzen Zeit als ich @Gary Fielding bei den Riders wieder traf. Er hatte alles auf den Kopf gestellt und brachte in mir Gefühle hervor an die ich nicht mehr geglaubt hatte das ich sie besaß, das ich sie jemals wieder fühlen würde. Natürlich versuchte ich mich weiterhin zu verschließen , alles und jeden abzuschirmen aus reinen Eigenschutz, doch die neue Herausforderung die er für mich darstellte war groß und stark.

Ich fühlte mich zu den Punkt zurück geschubst als wir uns das erste mal trafen. Ein Blick , ein grinsen und ich war in sein Bann gewesen. Das Alter hatte keine Rolle gespielt. Es war nur ein kurzer Augenblick gewesen den wir zusammen hatten. Doch dieser Augenblick hatte mein ganzes Leben verändert. Er hatte mir gezeigt wie schön das Leben sein konnte mit den richtigen Menschen an der Seite. Ich hatte vergessen wer ich war, was ich war, wo ich gelebt hatte. Es spielte einfach keine Rolle mehr ! Ich brauchte keine Angst zu haben , ich war sicher , ich war High von den Gefühl welches er in mir entfacht hatte.

In all den Jahren wo ich gefangen war in meiner ganz persönlichen Hölle, klammerte ich mich an diese Erinnerung fest. Ein Traum der von Tag zu Tag immer mehr verblasste. Der in die Ecke gedrängte wurde von der Realität die mir jeden Tag aufs neue ins Gesicht schlug, mich verhöhnte. Dafür musste ich nicht aus den Fenster schauen , dafür reichte ein einziger Blick in den Spiegel der mich dazu brachte meine Hand zu einer Faust zu ballen und diese in den Spiegel zu schlagen. Das Glas zersprang und fiel klirrend zu Boden und die Scherben zeigten mir wer ich war. Hass, Wut , Rache keimten sich in mir auf und waren mein täglicher Antrieb.

Ich suchte den Kampf, jeden Tag aufs Neue, ich wollte fallen, ich war es leid , ich war müde nach all den Jahren. Ich hatte keinen Grund keinen Sinn , ich hatte doch alles verloren , sie hatten mich gebrochen . Oh ja ich hatte mich gefreut auf diese Schlacht in der ich die Köpfe rollen lassen wollte, in der ich die Arme öffnen wollte und mit einen lächeln auf wiedersehen sagen wollte. Doch hatte mir Garfield einen strich durch die Rechnung gemacht.

Ich stand nicht auf den Schlachtfeld, ich stand auf den Deck eines Segelschiffes . Das Haar trug ich offen und der Wind wehte es in allen Richtungen. In der Hand hielt ich ein Foto, welches ich all die Jahre gehütet hatte wie ein Schatz, welches ich mir nie wieder angesehen hatte, welches versteckt war. Es war ein Foto gewesen das mich vor 12 Jahren zeigte mit meinen Sohn auf den Arm. Damals hatte ich mir geschworen nie wieder zu weinen als ich mit starken Schmerzen aufwachte und realisiert hatte was sie mir angetan hatten. Ich hatte meinen Schwur gehalten bis zu diesen Zeitpunkt als ich mir das Foto ansah. Tränen rollten mir nicht aus den Augen sie rannen heraus wie ein kleiner Sturzbach. Ich sank zusammen und lies meinen Gefühlen freien lauf. Lang genug waren sie eingesperrt gewesen und machten sich jetzt ihren Weg frei nach draußen.

Der eigentliche Grund war das ich hier auf den Boot stand, das ich auf den Weg zur Schlachtbank einen Rückzieher machte. Ich bat Garfield mir blind zu vertrauen, ich konnte ihn nichts von Santiago erzählen, er würde es nicht verstehen, ich würde es nicht verstehen, ich musste es uns beiden zeigen und hoffte so sehr das wir dort etwas finden würden. Ich konnte nicht abtreten solang Garfield nicht die Wahrheit kannte.


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#3

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 19.02.2019 06:45
von Gary Fielding | 91 Beiträge

cf: Anarchy Riders --->



Ruhig zogen die Ruder durchs Wasser, als Gary mit seinem Boot zu dem Segelschiff zurückkehrte. Er war an Land gewesen, hatte einige Vorräte ergattern können und brachte diese nun zu seiner und Kisas schwimmender Heimat. Es war nun einige Wochen her, dass die Beiden die Anarchy Riders verlassen hatten. Warum, das war nicht mehr wichtig. Tatsache war, dass sie nun auf sich gestellt waren. Aber das stellte kein Problem dar. Sie verstanden sich gut, und auch wenn @Kisa teilweise immer noch ein wenig zurückhaltend gegenüber ihrem Freund war, war sie doch deutlich aufgetaut. Das freute den Arzt natürlich. Er hoffte, dass sie bald wieder so ungezwungen miteinander umgehen konnten, wie zu Anfang ihrer Beziehung.
Mit zwei Tauen - sicher war sicher - band Gary das Ruderboot an der Bordwand des Segelschiffs fest. Dann schaffte er die Vorräte an Bord. Gut und gern zwanzig Konservendosen und Medikamente, die man immer noch nutzen konnte. Außerdem hatte er in den Ruinen drei Kanister mit destilliertem Wasser gefunden, einige Werkzeuge und (darüber freute er sich ganz besonders) eine ganze Kiste mit Army-Rationen, die man aufheben konnte bis zum St. Nimmerleins-Tag.

Garfield, wie er von Freunden und seiner Partnerin oft genannt wurde, brachte die Sachen an Deck und schaute sich um. Dort vorne war seine Herzdame, doch sie war in sich zusammengesunken und weinte. Was war denn da los? Leise ging Gary zu Kisa hinüber, stellte sich hinter sie und legte die Arme um die Frau, die er liebte. Dabei fiel sein Blick auf ein Foto, das die weinende Dunkelhaarige zwischen den Fingern hielt. Es zeigte sie mit einem kleinen Baby.
Nun, da war es nicht ungewöhnlich, dass sie weinte. Wahrscheinlich war das das Kind einer Freundin gewesen, das sie damals in den Armen gehalten hatte. Wie alt mochte Kisa auf dem Foto sein? Sicher höchstens sechzehn. Mit Trauer im Blick dachte Fielding an diese Zeit zurück. Damals waren sie zusammen gewesen, für eine gewisse Zeit. Sie hatten sogar miteinander geschlafen, und es war wunderschön gewesen.

Doch plötzlich stutzte der Doktor. Er schaute das Bild ein wenig genauer an. Dieser leichte Knick im Nasenrücken... den hatte auch er. Den hatten auch sein Vater und sein Großvater gehabt, als sie noch gelebt hatten. Und das Kind besaß ihn genauso! Konnte es etwa sein...? Gary schluckte kurz und fragte dann leise: "Wer... wessen Kind ist das?" Dass die Beiden mit ihrem Schiff von eben jenem Kind gerade beobachtet wurden, und dass es sich bei diesem Kind um @Santiago Gonzalez , ihren leiblichen Sohn, handelte, ahnte Gary zu diesem Zeitpunkt nicht.



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#4

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 19.02.2019 07:47
von Santiago Gonzalez | 63 Beiträge

Der gute Santiago zog am Anfang mit einer Gruppe, die ihn und seiner Tante Maria das Leben gerettet haben weiter. Jedoch wurden alle nach einiger Zeit getrennt, was ihn ihn Schwierigkeiten brachte. Denn Maria wurde von ihm getrennt, so dass er alleine auf der Suche nach seinen anderen Leuten ist. Das bedeutet dass sie weiterhin alleine unterwegs gewesen sein mussten, aber wohin sollte man als Teenager nun gehen. Diese Frage spielte sich in seinen Kopf ab, was man jetzt am besten machen könnte. Klar hier gab es viele Städte, aber man lernte schnell diese auch zu meiden. Besonders wenn es um welche geht die mit Beißer voll sind, dann heißt es diese zu meiden. Sollte etwas passieren, dann wäre keiner da, der guten auch finden kann.

Sein Weg führte weiter in Richtung eines Hafens, wo die Beißer ihn nach der Stadt hin trieben. Nach der Trennung sollte man sich auf dem Weg zur Küste machen, den dort hast du bessere Chancen als an Land. Immerhin konnten die beiße garantiert nicht Schwimmen, was er aber konnte. Es heißt sich ein Schiff zu suchen, welches ihn vielleicht mit nehmen könnte. Gut Santiago wusste auch dass man Fremden eher Vorsichtig und Skeptisch bleiben soll, und ja sich in acht nahm. Die Hand an seine Handfeuerwaffe, lief der junge vor 6 Beißern davon, den 5 waren Definitiv zu viele. "Verschwindet ihr elenden Biester", sagte der junge mit einen Spanischen Akzent. Es ist sehr schwer ein zu schätzen ob er auch ohne jemanden überleben kann, daher schaute der sich um. In seiner Jackentasche war genau das selbe bild mit seiner Mutter.

Man hoffte ins Geheim schon darauf das man sie eines Tages, wieder fand. Oder ob sie zu einem von denen geworden ist, wagt sich noch in den Sternen. Wurde ja früh als Baby einfach weg gegeben. Welche Mutter gibt einfach ihr Kind weg, es machte ihn Anfangs sehr wütend, wo er Maria das fragte. Doch diese konnte ihn damals beruhigen, dass seine Mutter ihn immer lieben wird. Und er sollte bei ihr in Sicherheit auf wachsen. Dabei schaute er zu Kisa und Gary, die ihn nun entdeckt haben. Doch dann stoplert dieser über ein gegenstand, und sieht sich dem ende entgegen. "Verpisst euch.. ", geht dabei an die Wand einer Kiste.

@Gary Fielding @Kisa






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#5

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 19.02.2019 10:03
von Kisa | 610 Beiträge

Ich hatte nicht mitbekommen wie @Gary Fielding zurück kam auf das Schiff und allen Anschein hatte er auch Erfolg gehabt. Denn wäre er auf den Boot gewesen, hätte ich mir nie gestattet das zu tun was ich getan hatte. Ich hätte nie diese kleine Schachtel geöffnet wo sorgsam in einen Briefumschlag das Foto meines Sohnes @Santiago Gonzalez drinne war. Ich hätte mir nie erlaubt diese Gefühle zu zu lassen, sie ausbrechen zu lassen. Doch hatte in mir etwas aufgekeimt jetzt wo ich mit den Mann wieder vereint war, in den ich mich damals verliebt hatte. Er war mein primer amor gewesen und danach gab es keinen Mann mehr in meinen Leben der diese Gefühle in mir erweckt hatte.

So spürte ich auch erst das er es war, als er seine Arme um mich gelegt hatte. Innerlich froh das er kein Wort sagt, wollte ich mich nur noch an ihn schmiegen, abwarten bis ich mich wieder beruhigt hatte um meine Gedanken neu ordnen zu können. Vor ein paar Wochen hätte ich seine Arme noch weg geschlagen. Ich konnte die Körperliche nähe nur auf eine weise ertragen aber nicht so. Da wir nur noch zu zweit waren, hatte ich angefangen mich ihn zu öffnen, ihn zu vertrauen, doch was damals passiert war als er gegangen war, das konnte ich ihn einfach nicht erzählen.
Er war der einzige Mensch der mir halt gab und ich könnte es einfach nicht wegstecken in sein Gesicht eine art von Abscheu zu erblicken.

Gary unterbrach die Stille, die so schön angenehm war und fragte nach wer dieses Kind war. Erst da machte es klick das ich noch immer dieses Foto in der Hand hielt und er es sehen konnte. So drehte ich meinen Kopf so das ich in sein Gesicht schauen konnte. Doch musste ich erst ein paar mal blinzeln um ihn genau ansehen zu können durch die Tränen. Als ich ihn gerade sagen wollte das dieses Kind auf den Foto mein Kind, unser Kind ist, hörte ich ein schreien. (Sry aber sonst hören wir dich nicht bei der Entfernung^^) Ich löste mich aus Garfields Armen und stand auf. Ich hatte mir das doch nicht eingebildet. "Hast du das auch gehört " fragte ich ihn und war wieder ganz die Alte gewesen. Und versuchte heraus zu finden woher das Geräusch kam. So schaute ich mich kurz auf den Deck um und erblickte das Fernglas welches ich rasch holte. "Hast du jemand am Land entdecken können?" fragte ich ihn weiter aus und sah dann durch das Fernglas. Nein ich hatte mir das nicht eingebildet, ich hörte es wieder, ein schreien und fand dann auch recht schnell die Quelle.

Ein Kind wurde angegriffen von mehreren Zombies. "Da ist ein Kind was in Schwierigkeiten steckt" meinte ich zu meinen Fels und drückte ihn das Fernglas in die Hand. Dies war so ein Moment gewesen wo ich es hasste auf so einen Schiff gefangen zu sein. Wir mussten versuchen ihn zu helfen. So rannte ich quer über das Deck, griff nach meinen Schwert und kletterte die eine Bordseite herunter (unter wie man das nennt^^) um zu den Jet-Skis zu gelangen. Im Grunde wollten wir sie nur in äußersten Notfällen benutzen, da sie nicht gerade leise waren, aber dies war ein Notfall und mit den Ruderboot würden wir es nicht schaffen. Keine Ahnung wie lang dieses Kind durchhalten würde. So band ich eines von den beiden los und setzte mich drauf. Startete den Motor als es mit einen lauten platschen im Wasser landete und steuerte es Richtung Land.

Es konnte eine Falle sein aber dieses mal handelte ich zuerst, statt drüber nachzudenken wie es sonst so üblich für mich war.
"Hey" rief ich laut um auf mich Aufmerksam zu machen und versuchte so die Zombies von ihn abzulenken. Ich ersparte mir die Mühe den Jetski anzubinden. Ich drehte einfach den Schlüssel um und sprang auf einen kleinen Vorsprung. Mit den Schwert in der Hand stürzte ich mich in den Kampf.


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#6

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 19.02.2019 21:05
von Gary Fielding | 91 Beiträge

@Kisa hatte soeben berichten wollen, wer das Kind auf dem Foto war. Gary nahm an, dass es sich um das Baby einer Freundin oder Bekannten handelte. Daran, dass es sein eigenes Kind sein würde, dachte er im Leben nicht. Und dass ausgerechnet dieses Kind in diesem Moment um Hilfe rief, war noch viel unwahrscheinlicher. Aber trotzdem geschah es.
Die junge Frau wollte wissen, ob ihr Partner den Schrei ebenfalls gehört hatte. Garfield nickte. Er blickte zum Ufer, als seine Liebste ihm das Fernglas gab, und wollte gerade schon selbst lossprinten, als Kisa bereits auf dem Weg zu den Jetskis war. Die beiden "Wassermotorräder" waren am Bug des Schiffes untergebracht, während das Ruderboot immer am Heck der Schonerjacht hinaufgezogen wurde. Die Mexikanerin hatte Recht: Für das Ruderboot wäre es zu spät gewesen, doch mit dem WaMo konnte Kisa dem Jungen helfen, bevor dieser zu Zombiefutter wurde.

Sicherheitshalber lichtete Fielding den Anker. Immerhin war nicht sicher zu sagen, ob nicht einer der Untoten durch das tiefe Wasser stapfte und dann an der Ankerkette emporkletterte. Das war zwar unwahrscheinlich, aber dennoch möglich. Außerdem holte sich Gary aus der Kajüte ein kleinkalibriges Jagdgewehr und passende Munition. Kisa und er hatten bei der Wahl ihres schwimmenden Zuhauses Glück gehabt: Die Jacht hatte früher einem passionierten Angler und Jäger gehört, und mit der Munition an Bord konnte man wahrscheinlich in einem kleinen, europäischen Königreich einmarschieren.
Garfield zielte durch das Fernrohr, das auf der Jagdbüchse montiert war, und erschoss einen Zombie, der sich in die Nähe des Jungen gewagt hatte. Der Arzt aus Wyoming war immer ein guter Schütze gewesen, und so stellte die relativ kurze Distanz von knapp achtzig Metern bis zum Ufer für ihn kein Problem dar. Zwei weitere Schüsse fanden ihre Ziele, und zwei Zombies fielen mit zwei zusätzlichen Löchern im Kopf ins Gras.

"Kisa", brüllte Fielding zu seiner Partnerin hinüber, "schnapp Dir den Jungen, ich gebe Euch Feuerschutz!" Abermals schoss er auf einen Zombie, der sich verwundert zu der Geräuschquelle umgedreht hatte. Aber es würde nicht lange dauern, bis noch mehr Beißer auf der Bildfläche erschienen. Er hoffte inständig, dass @Santiago Gonzalez - von dem er bisher den Namen nicht kannte - und Kisa sich rasch mit dem Jetski in Sicherheit bringen konnten.



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#7

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 20.02.2019 06:18
von Santiago Gonzalez | 63 Beiträge

Santiago wusste nicht ob er überleben würde, den es scheint niemand erst zu reagieren. Einen beißer konnte der junge gerade noch so abwehren,aber sieht sich schon als Beißer herum laufen. Eine weile dann ihm Schweiß auf die Stirn kommt, und die letzten 5 immer weiter auf ihn zu gehen. Es war seltsam zu glauben dass man alleine ohne Munition überlebte, außer man hat ein Schwert. Sein Blick geht dann zu einer Frau die auf einmal Angriff, die beißer vielen einer nach und nach. Bis auf 4 Stück die waren einer von der Schweren Sorte, und sahen auch nicht gerade Harmlos aus. Erst als ein Mann nun begann ihnen zu helfen, machte es alles einfacherer. Nur die Frau Erinnerte ihn an etwas, seine Mutter sah auf den Bild zwar Jünger aus, aber die Augen und das Sprechen jederzeit wieder erkennt.

Die Zombies bzw Beißer gingen dann auf die Frau los, die wehrte es natürlich immer gekonnt ab. Hatte sich nur etwas wegen den Mann erschrocken. Anscheint ist es ihr Schiff was dort steht, und am Anker hält. "Ich dachte schon .. dass heute mein letzter Tag ist", murmelte es ruhig, aber hörbar. Steht dabei auf so gut er konnte, den er war ziemlich erschöpft gewesen. Niemand wirklich ahnte, dass es ein Familien zusammen treffen ist. Der Mann sah ihn auch sehr ähnlich, den die Nasen Form erkannte man auch bei Santiago wieder. Der Junge wurde immer mehr verwirrt, bis dieser dann zu der Frau rennt. "Wir müssen hier sofort weg..", zeigte in Richtung Stadt, wo noch mehr kamen.

Nein Darauf hatten alle drei keinen Bock, er zog die Frau mit sich mit. Und beide liefen sofort zum Jetsky. Man konnte jetzt auf dem Schiff alles klären, warum dieses Treffen gerade ansteht. Erst als beide auf dem Jetsky waren, fühlte es sich sicherer an. "Lass uns sofort hier verschwinden wie der Mann meint auf dem Schiff", sagte es ruhig. Kannte ja nicht sein Namen und das es sein Vater ist. Sonst würde er nicht so ruhig hier bei ihr sitzen...

@Kisa @Gary Fielding






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#8

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 21.02.2019 21:45
von Gary Fielding | 91 Beiträge

Gary feuerte von Bord des Segelschiffs immer wieder auf die Zombies, die sich seiner Partnerin und dem Jungen näherten. Durch das Zielfernrohr sah er die beiden Menschen und die Zombiehorden am Ufer so nah, dass er glaubte, sie beinahe mit der Hand berühren zu können. Aber das war natürlich Quatsch, denn noch immer waren @Kisa und @Santiago Gonzalez noch gut 50 Meter von ihm entfernt. Aber es waren nur noch wenige Schritte, bis sie den Jetski erreicht haben würden, und dann würden sie in Sicherheit sein.

Plötzlich tauchte aus einem Gebüsch neben dem Ufer ein Beißer auf, der sich unvermittelt auf Kisa stürzte. Es gelang der jungen Frau zwar, den Biss des Untoten abzuwehren, aber sie erhielt von dem Zombie einen Schlag gegen den Kopf, der sie bewusstlos zu Boden sinken ließ.
"Verdammt!" fauchte Garfield. Er feuerte ein weiteres Mal, traf den Infizierten mit tödlicher Sicherheit in die linke Schläfe, und lief dann zum Steuerstand seines Schiffes. Er musste seiner Herzdame und dem Jungen helfen. Aber das konnte er nur, wenn er seinen Zweimaster näher ans Ufer heran bekam. Ein kurzer Dreh mit dem Zündschlüssel startete den Hilfsmotor der Schonerjacht, und die Schraube ließ das Kielwasser des Schiffes aufschäumen. Der Bug des Seglers schwenkte herum, und mit mäßiger Fahrt hielt das zweimastige Segelschiff auf das Ufer zu. Bei seinen Fahrten mit dem Ruderboot hatte Gary schon gemerkt, dass das Ufer sehr sandig war. Es würde also dem Schoner nichts ausmachen, mit dem Rumpf ans Ufer zu stoßen. Gut!

Zwei weitere Schüsse aus der Büchse schickten zwei neu aufgetauchte Zombies in ihren permanenten Tiefschlaf, und der Segler kam dem Ufer immer näher. "Ich hole Euch", rief Gary dem Jungen zu. "Haltet noch einen Moment durch!" Das Schiff hatte inzwischen eine Geschwindigkeit, die es sicher am Ufer anlanden lassen würde. Also stellte Gary den Motor ab und begab sich zum Bug seines Zweimasters. Als sich der Kiel in den sandigen Grund bohrte und das Schiff zum Stehen kam, schob der Arzt eine breite Planke an Land, über die man bequem das Deck seines Bootes erreichen konnte. Gerade schienen sich keine weiteren Zombies zu versammeln, sodass er Kisa und den Jungen an Bord holen konnte. Der Mann aus Wyoming lief die Planke hinunter, deutete auf das Schiff und sagte zu dem Jugendlichen: "Hinauf mit Dir! Ich hole Kisa. Dann verschwinden wir von hier!"

Während der junge Mann auf das Deck lief, warf sich Garfield seine Partnerin über die Schulter und trug sie vorsichtig, damit sie nicht ins Wasser plumpsten, auf das Segelschiff. Es gelang ihm sogar, den Jetski mit seiner Halteleine an dem schwimmenden Zuhause festzumachen, damit er nicht hier liegen blieb. Gary holte die Zugangsplanke ein, begab sich wieder an den Steuerstand und schaltete den Motor auf Rückwärtsfahrt. Die Schraube tat erneut ihre Arbeit, und gerade als die ersten Neuankömmlinge - Zombies natürlich - am Strand auftauchten, glitt die Jacht wieder hinaus in tiefes Wasser, wo niemand dem Trio etwas anhaben konnte.

Gary versorgte seine Herzdame und prüfte ihren Puls und die Atmung. Offenbar war es nichts Ernstes, sie war nur durch den Schlag vorübergehend ohnmächtig geworden. In diesem Augenblick kam Molly die Treppe zum Schiffsinneren heraufgetapst, erblickte ihre auf dem Boden liegende Herrin und schmiegte sich miauend und maunzend an die Bewusstlose. Nachdem Fielding seine Liebste in die stabile Seitenlage gebracht hatte, und dafür gesorgt hatte, dass ihr nichts passieren konnte, wischte Gary sich mit dem Ärmel seiner Jacke den Schweiß von der Stirn und wandte sich an seinen neuen Gast: "Hallo und willkommen an Bord. Ich bin Gary, die Dame, die Dich gerettet hat, ist Kisa, und die Miezekatze heißt Molly." Er schaute den Jungen prüfend an: "Und wie heißt Du, wenn ich fragen darf? Wo kommst Du her?"



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zuletzt bearbeitet 24.02.2019 09:28 | nach oben springen

#9

RE: Deck

in Gary & Kisas Segelschiff 10.03.2019 12:53
von Santiago Gonzalez | 63 Beiträge

Santiago bekam nun ein Teil eher mit, den die Dame hatte sich echt vor den Zombies geworfen um ihn zu retten. Trotzdem sagte immer seine Ziehmutter, dass man aufpassen soll wenn man vertrauen konnte. Eine weile schaute dieser zu wie die Zombies vielen, aber immer mehr kommen. Als ein Mann dann auftauchte und ihn sagte er solle aufs Deck, da machte er dies natürlich. Schaute dabei aber gespannt zu, wie der Mann die Frau auf die Schulter warf. Dass sich jemand wegen ihm verletzten tut, das wollte der junge Mann garantiert nicht. Mit einer Leichtigkeit dann auch schon beide ansieht, und erst mal diese verschnaufen ließ. Dabei dann ihm aber eine kleine Katze auffiel, die eines Tages nicht mehr klein sein wird. Bevor der junge zu reden begann, schaute er besorgt zu Kisa, die sich einfach dazwischen geworfen hat. "Mein Name ist Santiago", sagte dies dann zu dem Mann. Reichte ihm leicht die Hand vorsichtig und schüttelt seine. Wusste nicht wie er den beiden je danken würde, aber es zeigte sicherlich Dankbarkeit. Holte dabei etwas zu Essen aus sein Rucksack und reichte es ihm, deswegen war er hier am Ufer gewesen. Vielleicht um ein Schiff wie dieses zu haben, da die beißer nicht schwimmen konnten.
Begann dabei dann ein Foto heraus zu holen, und setzte sich einfach an einen Masst leicht gelehnt. "Ihr hättet mich nicht retten sollen und euch beiden in Gefahr bringen", um mal sein standpunkt auch zu sagen. Was in den kleinen auch vor geht, das wusste bisher keiner. Denn er scheint sehr verschlossen und Ruhig zu sein, was jeder wohl wäre. Dann viel ihm die Nase von Gary auf, die genau wie seine ist, aber vielleicht ein Zufall nur war. Reichte Gary dann das Essen und das Wasser, welches beide nur gekocht werden musste. "ich danke euch trotzdem, den ohne euch wäre ich nun Futter für die Beißer und wie geht es der Frau`? Ich hoffe doch gut..", sagte der 14 Jährige nun fragend.

@Kisa @Gary Fielding






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