» Herzlich Willkommen!
Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seit ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.
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» Wetterbericht
Die ersten Schneeflocken und Krokusse sprießen aus dem aufgeweichten Boden und färben die sonst triste Welt bunt. Der Schnee ist komplett verschwunden und spürt die erste Frühlingsluft. Einige Tage sind noch immer kalt, doch es kommt auch mal vor, das uns die Sonne aufwärmt. Der Februar verhält sich jedes Jahr anders, dieses Jahr bringt er uns den Frühling früher.
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» Dringend gesucht
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☣ Ezekiel ☣ Sophia Peletier ☣ Beth Greene ☣ Dwight ☣ Eugene ☣ Tara Chambler ☣ Siddiq ☣ Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. So haben wir ähnliche Storys wie bei VIKINGS oder ANARCHY RIDERS, jedoch mit abgeänderten Namen und Story. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!
#1

Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 24.09.2018 20:37
von Daryl Dixon | 3.621 Beiträge



Alles Menschliche hängt an einem dünnen Faden u. plötzlich stürzt,was so eben noch stark war

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#2

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 05.11.2018 17:22
von Rosita Espinosa Anasty | 109 Beiträge

----> Krankenstation

Kleiner Zeitsprung

Maggie ging es zunehmend besser, was mich wirklich freute. Sie war eine gute Freundin von mir und es wäre schrecklich gewesen, wenn sie an so einer Verletzung gestorben wäre. Heute blieb ich den ganzen Tag zu Hause, da ich einfach keinen Elan hatte, irgendwas zu tun. Ich hatte heute auch frei, also warum nicht ein wenig ausruhen. Das ein kleines Flugzeug auf der Wiese gelandet war, bekam ich gar nicht mit. Es wurde langsam dunkel und ich saß am Wohnzimmerfenster und sah gedankenverloren hinaus. Plötzlich schaute ich nicht schlecht, als ich glaubte, meinen verschollenen Ehemann am Haus vorbei gehen zu sehen. Lilja erkannte ich noch nicht, da ich sie zuletzt als Baby gesehen hatte. Ich sprang auf und rannte zur Haustür und ging einige Schritte heraus.
"FRANK?"
Wenn er es sein würde, dann würde er auf den Namen reagieren, da war ich sicher. Mein Herz klopfte wie wild und ich wünschte mir so sehr, dass ich mich nicht irrte. Zudem war es fast dunkel, dass man nicht so viel erkennen konnte.

@Frank Anasty @Lilja Espinosa Anasty



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#3

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 05.11.2018 21:16
von Frank Anasty | 175 Beiträge

cf: Große Wiese --->

Frank und @Lilja Espinosa Anasty waren angekommen! Sie hatten eine neue Bleibe gefunden. Endlich in Sicherheit, endlich wieder unter Menschen, endlich wieder andere Stimmen hören als nur die eigenen. Sicher, die kleine Familie hatte ihr eigenes Heim zurücklassen müssen. Aber hier hatten sie ein neues gefunden. Und es war ihres! Die kleine Farm, welche in dem Bereich der Kolonie lag, gehörte nun Lilja und Frank. Wie schön wäre es, wenn ihre Mutter und Ehefrau das erleben könnte. Doch Frank hatte die Hoffnung darauf, dass er seine geliebte @Rosita Espinosa Anasty jemals wiedersehen würde, aufgegeben.

Der Farmer und seine Tochter hatten einen kleinen Spaziergang unternommen, um ihr neues Zuhause besser kennenzulernen. Überall betrachtete man sie neugierig. Der Mann mit dem Flugzeug, das inzwischen sicher in der Scheune der Farm untergebracht war, war eben noch eine geradezu unerhörte Neuigkeit. Auch Louis war mit von der Partie. Der kleine, schwarz-weiße Hund war Lilja eines Tages zugelaufen, als sie an einem "sicheren" Tag draußen auf der Veranda gespielt hatte. Er war halb verhungert gewesen und hatte fürchterlichen Durst gehabt. Gemeinsam hatten Lilja und ihr Vater das Tier wieder aufgepäppelt, und nun war der Vierbeiner Liljas treuer Begleiter auf allen Wegen. Es war klar, dass er mitgekommen war, als die Beiden mit ihrem Flugzeug die Farm verlassen hatten.

Es wurde langsam dunkel, als Vater und Tochter sich mit Louis an der Leine auf den Weg zurück zu ihrer kleinen Farm machten. Doch plötzlich ertönte eine Stimme, von der Frank im ersten Moment glaubte, er habe eine Halluzination. "Frank!" rief jemand. Eine weibliche Stimme war zu hören. Und noch einmal: "Frank!" Nein, das konnte keine Wahnvorstellung mehr sein. Das war echt. Das war ihre Stimme. Das war... "Rosita?" Mit dem Namen seiner eigentlich totgeglaubten Frau auf den Lippen wirbelte Frank herum. Er blickte in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Da war eine Frau... sie kam auf seine Tochter und ihn zu... von der Statur her konnte sie es sein, auch von der Größe... es war unglaublich. "Rosita!" rief Frank aus, stürzte auf seine Herzdame zu und fing sie in seinen Armen auf. Er hatte geglaubt, sie nie wieder im Arm halten zu können. Und nun waren sie wieder zusammen! Anasty konnte sein Glück kaum fassen. Lilja würde endlich wieder ihre Mommy haben, die sie eigentlich ihr ganzes Leben hatte entbehren müssen. Sicher war es schon relativ spät, um ein klassisches Mutter-Tochter-Verhältnis aufzubauen. Aber selbst wenn das nicht klappen sollte, konnten die Beiden sicher Freundinnen werden.




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#4

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 06.11.2018 12:26
von Lilja Espinosa Anasty (gelöscht)
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Mein Dad undichte waren vor wenigen Stunden zusammen mit Louis hier in unserem neuen Zuhause gelandet und auch wenn ich mich noch nicht wirklich zuhause hier fühlte war ich doch froh das wir einen neuen Ort zum Leben gefunden hatten.
Noch nie in meinem Leben hatte ich soviele andere Menschen gesehen. Wie auch schließlich waren wir fast mein ganzes Leben nur zu zweit auf unserer Farm gewesen.
An meine Mommy konnte ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Ich kannte sie nur von Bildern. Zum Beispiel von dem Bild in dem Amulett das ich um den Hals trug. Dort war ein Bild meiner Mom drin und eines das uns als Familie zeigt als ich noch ein Baby war.
Ich bildete mir ein das ich mich an ihre Stimme erinnerte aber das war leider auch schon eine sehr dunkle Erinnerung.
Zusammen mit Daddy und Louis ging ich die Wege rund um unser neues Zuhause eine Farm ab als plötzlich eine Frau nach meinem Daddy rief. Verdutzt drehten wir uns um denn wer sollte ihn hier rufen. Denn genau wie mein Dad hatte auch ich die Hoffnung aufgegeben gehabt meine Mom irgendwann wieder zu sehen. Doch als ich die Frau sah der mein Dad in diesem Moment entgegen lief blieb ich wie angewurzelt stehen. Ich hatte ihr Bild so oft angesehen das ich keinerlei Zweifel mehr hatte das dort meine Mom vor mir stand.
„Mommy?“ kam es nur leise über meine Lippen.

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#5

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 07.11.2018 00:47
von Rosita Espinosa Anasty | 109 Beiträge

Nein, ich träumte das alles nur. Sicherlich lag ich in meinem Bett und träumte von meinem Mann und meiner Tochter. Vorhin hatte ich Carl mein Geheimnis verraten, sicherlich verarbeitete ich es nun so. Doch es war so unglaublich real! Ich rieb meine Augen und dann hörte ich seine Stimme. Diese hatte ich bis heute nicht vergessen.
Ich starte die beiden einfach nur an und wusste nicht wie ich reagieren sollte. Über sechs Jahre waren vergangen und diesen Moment hatte ich mir jeden Tag herbei gesehnt. Das dieser wirklich kommen würde, damit hatte ich sicher nicht mehr gerechnet. Plötzlich spürte ich einen Windhauch und zwei Arme die mich fest drückten. Noch immer stand ich wie eine Statue da und konnte es nicht glauben.
"Frank, bist du es wirklich?"
°Kneift mich mal einer°
Dann endlich wachte ich auf. Es war echt, dieser Moment passierte wirklich. Tränen kullerten über meine Wangen und ich drückte mich fest an meinen tot geglaubten Mann. Mein feuchtes Gesicht vergrub ich in seine Jacke und erblickte nun auch Lilja. Sie stand da und sah mich an. Sie war wunderschön und so groß. Als sie Mommy zu mir sagte, löste ich mich von Frank und ging einige Schritte auf sie zu. Ich hockte mich hin und nahm ihre Hände.
"Lilja .... ich weiß nicht was ich sagen soll. "
Mir verschlug es wirklich die Sprache. Noch mehr Tränen kullerten, ehe ich sie sanft, aber bestimmend in den Arm nahm. Mein Kind lebte, sie lebte, mein Mann lebte. Es war wie ein wunderschöner Traum.
"Ihr lebt und habt zu mir gefunden"


@Frank Anasty @Lilja Espinosa Anasty



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#6

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 07.11.2018 05:30
von Frank Anasty | 175 Beiträge

Für Frank war dieser ganze Tag vergangen wie ein einziger, langer Traum. Zunächst war der Alptraum der Flucht vonstatten gegangen, der Aufbruch von ihrem eigentlichen Zuhause in eine unbekannte Zukunft. Dann die ungewisse Reise über ein Land, das von den lebenden Toten bevölkert war. Schließlich die Landung in einer Siedlung, welche Schutz versprach, in welcher sich die Beiden jedoch zuerst noch würden bewähren müssen. Doch jetzt war der Traum viel schöner geworden, denn er war Wirklichkeit! Lilja hatte ihre Mutter wieder, und Frank hatte seine Frau wieder. Was konnte es Schöneres geben?
"Ihr lebt und habt zu mir gefunden", sagte Rosita, als sie ihre Tochter in die Arme schloss. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, und sogar die Augen des hartgesottenen Farmers wurden feucht. Er war so glücklich, dass er endlich seine Herzdame wiedergefunden hatte, die Mutter seines Kindes, der zentrale Halt in ihrer beider Leben, den sie so schmerzlich vermisst hatten.

Natürlich war Louis wieder ganz vorn mit dabei, sprang an seiner Leine um das Mädchen und seine Mom herum und kläffte fröhlich. Er kannte die fremde Frau nicht, aber dass sie sein junges Frauchen mochte und Lilja gut tat, das hatte der Hund gleich verstanden. Aufgeregt mit dem Schwanz wedelnd stellte er sich mit seinen Vorderbeinen an das Bein seiner kleinen Herrin, bemühte sich, ihr die Hand zu lecken und vielleicht auch etwas von den Zärtlichkeiten abzubekommen, die sie mit ihrer Mutter austauschte.
Frank ging zu seinen beiden Damen, legte die Arme um sie und drückte sie liebevoll an sich. "Meine zwei Mädchen", sagte er dabei leise. Nun liefen auch bei ihm die Tränen. Und nur Lilja und Rosita konnten seine Stimme hören, als er unter Schluchzen sagte: "Das ist der glücklichste Tag in meinem Leben."

@Lilja Espinosa Anasty @Rosita Espinosa Anasty




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#7

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 09.11.2018 06:06
von Lilja Espinosa Anasty (gelöscht)
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Ich konnte es nicht fassen. Der Tag hatte soviele Änderungen mit sich gebracht das es mir fast schwindelig wurde.
Weg von dem Ort den ich mein ganzes bisherige Leben mein zuhause genannt habe. Der Stundenlang Flug, mit dem Land unter uns das voll von Zombies war.
Die Ankunft hier mit der Ungewissheit ob uns hier etwas gutes erwarten würde oder eben nicht. Und nun hatten wir meine Mommy wieder gefunden.
Das war schon alles bisschen viel für meinen kleinen Kinderkopf. Daher ließen meine Beine als meine Mom ihre Arme um mich geschlossen hatte nach.
Ich bekam nicht mehr wirklich viel mit. Weder das Louis um mich rumsprang noch das mein Dad uns ebenfalls in den Arm nahm. Natürlich überwiegte die Freude das wir wieder vereint waren aber es war einfach zu viel für mich. Daher sank ich kraftlos zusammen.

@Rosita Espinosa Anasty @Frank Anasty


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#8

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 11.11.2018 21:56
von Rosita Espinosa Anasty | 109 Beiträge

Ich war völlig fertig mit den Nerven. Was für ein wundervoller Tag. Erst man Mann, dann mein kleines Baby, was gar nicht mehr so klein war und dann hüpfte noch ein kleiner Hund an uns hoch.
"Wer bist denn du?"
Fragte ich, als wenn er mir antworten könnte. Ich spürte Frank von hinten, wie er uns umarmte und so verharrte ich einige Momente, bis ich spürte, das Lilja absackte. Ich hielt sie in meinen Armen schützend fest.
"Wir sollten rein gehen. Lilja muss sich setzen"
Ich hob meine kleine auf die Arme und ging voran ins Haus, wo mir Frank und Louise folgten. Im Wohnzimmer war es warm und mit Kerzen wurde der Raum beleuchtet. Ich setzte meine Tochter auf dem Sofa ab und strich über ihren Kopf.
"Gleich gehts dir besser"
Ich war völlig fasziniert sie wirklich kennen lernen zu dürfen, da ich nie glaubte, dass sie bis heute noch lebte. Verliebt sah ich zu Frank hoch und nahm seine Hand.
"Ihr habt mich gefunden"
Ich küsste ihn innig und wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören. Draußen wurde es dunkel und das es anfing zu schein, bekamen wir gar nicht mit.
"Ich lass euch nie mehr gehen. Hier sind genug Zimmer und es gibt Essen, wenn auch begrenzt. Ihr bleibt bei mir"
Niemals würde ich es zulassen, dass sie wieder fort geschickt werden würden.
"Habt ihr Hunger oder Durst?"
Kurz sah ich auch zum Hund der scheinbar ganz aufgeregt war.

@Frank Anasty @Lilja Espinosa Anasty



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#9

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 11.11.2018 23:13
von Frank Anasty | 175 Beiträge

Frank konnte sich trotz seiner Freudentränen ein Lachen nicht verkneifen, als Rosita den kleinen Hund fragte, wer er denn sei. "Das ist Louis", antwortete der Farmer, "Der beste Freund Deiner Tochter und außerdem ihr Bodyguard in allen Lebenslagen." Anasty schaute auf den schwarz-weißen Hund herunter, lächelte und meinte dann: "Lilja hat ihn eines Tages gefunden, als wir draußen waren. Er war halb verhungert, aber wir haben ihn wieder aufgepäppelt. Inzwischen weicht er unserer Prinzessin nicht mehr von der Seite. Natürlich mussten wir ihn mitnehmen, als wir hergekommen sind."

@Rosita Espinosa Anasty trug ihre Tochter ins Haus, als die Kleine beinahe ohnmächtig geworden war. Die besorgte Mutter schlug vor, dass sich ihr Kind hinsetzen sollte, und Frank stimmte dem vorbehaltlos zu. "Hier wohnst Du also", sagte er, als er gemeinsam mit seinen beiden Mädels das Haus betrat. "Nicht schlecht. Ich habe mir von dem Mann, der uns hier begrüßt hat, eine kleine Farm erbeten, die am anderen Ende des Areals hier liegt. Dort können wir Feldfrüchte anbauen, vielleicht ein paar Tiere züchten und vor allem Treibstoff für Maschinen und unser Flugzeug produzieren. Wer weiß, ob wir die Maschine und den Sprit nicht eines Tages dringend brauchen."

"Ihr habt mich gefunden", sagte Franks Frau abermals und war glücklich. Sie küsste ihren Mann, hielt ihn fest und drückte sich an ihn. Draußen begann es zu schneien, und die Schneeflocken tanzten vor dem Fenster. "Natürlich bleiben wir zusammen", sagte Frank lächelnd. "Du, Lilja, Louis und ich... wir sind eine Familie. Und wir geben einander nicht mehr her. Schließlich haben wir uns einmal schon verloren. Das wird nicht noch einmal geschehen."

@Lilja Espinosa Anasty




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#10

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 12.11.2018 00:24
von Shiva | 81 Beiträge

ZWISCHENPOST


Es wurde langsam dunkel und bald würde es schneien, das spürte ich schon bevor die ersten Flocken fielen. Es war eisig kalt um so später es wurde, aber mein dickes Fell schützte mich sehr gut. Als ich durch die Kolonie streifte, roch ich ein anderes Tier. Neugierig folgte ich den Duft und sah einen kleinen, aufgeregten Hund und ein paar Menschen, die gerade ins Haus gingen. Als sie drin waren, näherte ich mich dem Haus und sah durchs Wohnzimmerfenster hinein. Eine Weile beobachtete ich das Geschehen. Rosita kannte ich schon, doch die anderen Menschen nicht. Ob sie Freunde waren? Bei neuen musste ich erst lernen, dass ich sie nicht töten durfte. Allerdings sah der Hund sehr lecker aus. Eigentlich hatte ich immer hunger.
Ob mich das Mädchen oder der Mann sah? Es wurde dunkel, dass könnte vielleicht schwierig werden. Rein kam ich nicht ins Haus, vielleicht sah ich sie ein anderes mal wieder. Dann hörte ich Ezekiel nach mir pfeifen. Ich wusste was das bedeutete und lief wieder davon.

<--- Tigergehege

@Frank Anasty @Lilja Espinosa Anasty


Leg dich niemals mit einem Tiger an, es könnte dein letzter Atemzug sein

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#11

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 14.11.2018 19:39
von Rosita Espinosa Anasty | 109 Beiträge

Ich lag in den Armen meines Mannes, und wollte ihn einfach nicht los lassen. Glücklich sah ich zu unserer Tochter, die sich etwas hingelegt hatte und die Augen schloss. Es war wohl ein langer Tag für sie und so viele Eindrücke und zum Schluss noch unser Wiedersehen.
Auch ich war noch völlig aus dem Häuschen und musste mich erst mal sammeln. Louis legte sich zu Lilja und ich schmunzelte über das Bild.
"Gut das ihr ihn gefunden habt, aber ihr dürft ihn nicht alleine herum laufen lassen. Bekomme jetzt keine Panik, aber wir haben hier einen Tiger und dieser läuft hier oft frei herum. Er ist zahm, aber ich weiß nicht wie er auf andere Tiere reagiert"
Klärte ich meinen Mann auf und schenkte ihm einen Kuss. Davon würde ich in nächster Zeit eh nicht genug bekommen.
"Ich möchte euch meinen Freunden vorstellen, ohne sie wäre ich wahrscheinlich gar nicht hier."
Mit der Farm die Idee, fand ich sehr gut, so brachte sich Frank gleich ein, dass gab ein gutes Bild für ihn.
"Hast du Hunger? Wir haben hier auch warmes Wasser, wenn du eine Dusche brauchst"
Wir hatten es hier sehr gut ausgebaut, auch wenn es noch um so einiges fehlte. Das Shiva uns beobachtete, bekam ich gar nicht mit. Auch das es draußen anfing zu schein. Wohl eher morgen, wenn ich aus dem Fenster schaute.
"Wir können Lilja ins Schlafzimmer bringen, hier gibt es zwei"
Schlug ich vor und sah Frank wie frisch verliebt in die Augen und streichelte über seine Wange. Endlich war ich nicht mehr alleine.

@Frank Anasty (@Lilja Espinosa Anasty )



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#12

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 15.11.2018 06:03
von Frank Anasty | 175 Beiträge

Frank nickte. Allein hätte er Louis ohnehin nicht laufen lassen, es sei denn im sicheren Haus. Es bestand immer die Möglichkeit, dass der kleine Wauz sich verlief. Und schon auf der großen Wiese, auf der Lilja und er mit ihrem Flugzeug gelandet waren, hatte er den Tiger gesehen, auch wenn er nicht verstand, wo dieses Tier herkam.
Der Farmer hob seine Tochter vorsichtig hoch, ohne dass diese aufwachte, und trug sie in das von seiner Frau ausgesuchte Schlafzimmer. Das Kind war todmüde, und Frank konnte das auch nur zu gut verstehen. Sie waren schließlich noch nicht lange hier, und nun hatten sie auch noch Liljas Mom und seine Frau wiedergefunden - ein emotionales Feuerwerk, das sie alle sichtlich bewegt hatte. Als Anasty seinem Kind die Schuhe auszog und seine Prinzessin ins Bett legte, hüpfte Louis gleichfalls auf das Bett, kuschelte sich an seine beste Freundin und schloss die Augen. Frank grinste. Es hatte sich in der Zeit, in der Louis nun bei ihnen war, als unmöglich herausgestellt, den Terriermischling von Lilja fernzuhalten. Aus diesem Grund versuchte es ihr Vater auch gar nicht mehr. Er breitete die Decke über seine Tochter und den Hund, prüfte noch einmal die Sicherheit des Fensters und dass es geschlossen war (er traute dem Frieden mit der Raubkatze nicht!), und verließ dann zusammen mit seiner Frau den Raum. Natürlich bekam die schlafende Miss @Lilja Espinosa Anasty sowohl von ihrer Mom als auch von ihrem Daddy noch einen Gute-Nacht-Kuss.

Bestätigend nickte Frank, als @Rosita Espinosa Anasty ihm vorschlug, ihre Freunde kennenzulernen, ohne die sie vermutlich nicht hier wäre. Wahrscheinlich hätte die schöne Frau ohne ihre Verbündeten die vergangenen sechs Jahre gar nicht überlebt. Es war schwierig für Einzelkämpfer, sich in "Zombieland" durchzuschlagen - wer wüsste das besser als einer, der jahrelang allein für sich und seine kleine Tochter gesorgt hatte?
Die Sache mit dem Essen und der warmen Dusche klang toll. Franks Augen leuchteten dabei. "Sehr gerne", antwortete der Farmer und nickte dabei. "Es wird ohnehin wieder kälter werden. Der Winter steht vor der Tür. Der Vorteil dabei: Die verdammten Untoten werden ebenfalls langsamer." Das war auch nicht weiter verwunderlich, denn Tote konnten keine Körperwärme produzieren. Bei sinkenden Temperaturen versteiften sich ihre Glieder und Gelenke immer mehr, sodass sie wohl nicht mehr so flink unterwegs waren. Zumindest hatte Frank diese Erfahrung gemacht, während er mit Lilja allein auf ihrer Farm gewohnt hatte. "Wollen wir gemeinsam duschen?" fragte Anasty und zwinkerte seiner Frau zu. "Ich glaube, wir haben sehr viel Nachholbedarf an Nähe, Zärtlichkeit und Küssen. Ich möchte jedenfalls nicht allein unter der Dusche stehen, während Du hier sitzt."




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#13

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 15.11.2018 18:57
von Rosita Espinosa Anasty | 109 Beiträge

Frank und ich brachten unsere gemeinsame Tochter ins Kinderzimmer, was ich noch schnell ein wenig herrichtete. Immerhin wusste ich nicht, dass sie mich finden würden. Gut das ich das Zimmer hier hatte. Frank ging sehr liebevoll und feinfühlig mit unserem schlafenden Kind um. Bisher kümmerte er sich nur alleine um sie. Es machte mich ein wenig traurig, da ich so viel von Lilja verpasst hatte. Die vergangenen Jahre würde ich nie wieder zurück bekommen. Dennoch war ich glücklich über die Chance, ihre Zukünftige Entwicklung mit erleben zu können.
Nachdem wir unserer Tochter noch einen Gute Nacht Kuss gegeben hatten und auch Louise Bye sagten, gingen wir leise aus dem Zimmer und standen wieder im Wohnzimmer.
"Die beiden sind ein tolles Team"
Gab ich zu und hielt Franks Hand in meiner. Ich hatte Angst ihn wieder zu verlieren, weswegen ich ihn am liebsten nie wieder los lassen wollte. Er bat mich mit ihm zu duschen und ich schmunzelte verlegen. Doch dann fiel mir etwas ein und ich wollte es ihm nicht verheimlichen, hatte aber Angst wie er darauf reagieren würde.
"Bevor wir das tun, muss ich dir noch etwas sagen. Du weißt das die Chancen das wir uns jemals wieder sehen, echt schlecht standen. Jedes weitere Jahr, nahm mir ein Stück Hoffnung. "
Ich schluckte schwer, aber ich wollte es nicht für mich behalten. Ich wollte ehrlich zu ihm sein. Und blickte ihm dafür unsicher in die Augen.
"Ich wurde damals von jemanden gerettet, mit dem ich sehr lange umher zog. Er brachte mich das Kämpfen und den Umgang mit Waffen bei. Er war für mich da und ich konnte ihm vertrauen. Nun ja ... wir fühlten uns einsam. Er hat seine Frau und die Kinder verloren und ich euch. Bitte verzeihe mir, dass ich mich zu einem anderen Mann hingezogen gefühlt habe"
Mit Abraham war ich zusammen, hatte intime Momente, bis er sich in Sasha verliebte. Ich hatte schon längst mit ihm angeschlossen, auch wenn die Trennung mir sehr sehr weh tat. Nun hoffte ich, dass Frank mich nicht hassen würde, da ich sonst immer treu war.

@Frank Anasty



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#14

RE: Wohnzimmer

in Espinosa Anasty 02.12.2018 18:32
von Frank Anasty | 175 Beiträge

Frank nickte lächelnd, als seine Frau ihm sagte, dass ihre Tochter und Louis ein tolles Team seien. "Ja, das waren die Beiden schon immer", antwortete er. "Seit wir Louis haben, ist er weitestgehend auf unsere Prinzessin fixiert. Sie ist seine beste Freundin, und das weiß Lilja auch. Die Beiden verstehen einander ohne Worte, vertrauen einander blind und sind erst dann komplett, wenn sie zusammen sind." Er fügte noch leise hinzu: "So wie wir Beide."
Der Farmer zog seine Herzdame an sich, küsste sie und machte dann den Vorschlag, gemeinsam duschen zu gehen. Wenn man schon mal die Möglichkeit zu einer heißen Dusche hatte, dann sollte man sie auch nutzen. Und umso schöner ließ sie sich nutzen, wenn man den geliebten Partner bzw. die geliebte Partnerin bei sich hatte.

Doch bevor sie unter der Dusche verschwinden konnten, schien Rosita etwas auf den Nägeln zu brennen. Sie druckste herum, erklärte ihrem Mann, dass sie kaum damit hatte rechnen können, dass er und Lilja noch lebten. Frank ahnte, was sie ihm sagen wollte, und er hörte erst einmal nur zu, nickte da und dort zu dem, was sie gesagt hatte, und schwieg ansonsten. Rositas Unsicherheit war ihr deutlich anzumerken, als sie beschrieb, dass jemand gerettet worden und anschließend mit diesem Jemand durchs Land gezogen war, immer auf der Hut vor den Zombies, die das Land bevölkerten. Sie hatte sich zu diesem Mann hingezogen gefühlt, und Frank konnte es verstehen. Er hatte oft genug selbst wach gelegen, sich gefragt, was aus seiner Liebsten geworden war, und hatte doch nicht die Möglichkeit gehabt, ausgedehnte Suchaktionen zu starten. Immerhin hatte er ein Baby, um das er sich kümmern musste. So hatte er auf Rositas Rückkehr gewartet, doch die Hoffnung war immer mehr geschwunden, bis er schließlich aufgegeben hatte. Seit dieser Zeit hatte er nur noch für seine Tochter gelebt. Wäre dieses süße Bündel Leben namens @Lilja Espinosa Anasty nicht gewesen, dann hätte er sich wohl das Leben genommen, denn ohne Kind und ohne Frau... was blieb da noch in einer Welt, die von den lebenden Toten beherrscht wurde? Doch um seiner Tochter willen hatte er weitergemacht, hatte jeden Morgen beim Aufstehen als erstes an sie gedacht, und auch abends war der letzte Gedanke bei seiner Prinzessin gewesen. Hätte sich die Gelegenheit geboten, hätte Frank vielleicht selbst wieder eine Partnerin gesucht. Aber sie hatten so abgeschieden gewohnt, dass sich keine andere Person dorthin verirrte.

"Habt Ihr... miteinander...", fragte Frank leise. @Rosita Espinosa Anasty wusste, was ihr Mann sagen wollte, und sie nickte. Frank atmete tief durch. Dann schaute er seiner Ehefrau in die Augen: "Und seid Ihr noch... zusammen?" Hier schüttelte Rosita den Kopf. Frank dachte nach. Er sah seine geliebte Gattin an. "Ich kann Dich verstehen", sagte er schließlich. "Du hast geglaubt, wir wären tot. Und es wäre nicht fair von mir, Dich für diesen Glauben zu verurteilen. Ich kann Dir nicht böse sein für das, was Du getan hast. Reden wir nicht mehr davon. Wir haben uns wieder, und das ist das Einzige, was zählt."
Das Ehepaar - Frank hatte seinen Ehering niemals abgelegt - ging zusammen unter die Dusche und anschließend ins Bett. Rosita und ihr Mann kuschelten sich aneinander. Sie hatten keinen Sex, noch nicht. Dafür waren sie heute einfach zu müde. Aber vermutlich würden sie einander bald wieder lieben wie vor mehr als sechs Jahren. Und es würde mit Sicherheit genauso schön werden wie damals. Sie gehörten zusammen - für immer.

Tbc: ---> ?




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