Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Wetterbericht

Der Winter ist nun vollkommen Geschichte, da die Sonne immer mehr dominiert. Warme Luft und farbenfrohe Blumen machen das sonst so harte Leben in der Apokalypse angenehmer. Es wird Zeit sich wieder um das anpflanzen von Nahrung und Getreide zu kümmern.

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Kolonien & deren Bewohner

---------------------- Aktuell: 98 Überlebende ------------------------ ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 18 Bewohner -------------------- ---------------------- Valley Balar: 15 Bewohner ---------------------- ----------------------- Whisperers: 7 Bewohner ----------------------- ----------------------- The Zone: 8 Bewohner ----------------------- ------------------------- Nomaden: 28 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

☣ Rick Grimes, ☣ Aaron ☣ Ezekiel ☣ Dwight ☣ Carol Peletier ☣ Tara Chambler ☣ Michonne ☣ Enid Taylor ☣ Henry ☣ Lydia ☣ Eugene ☣ Siddiq ☣ Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. So haben wir ähnliche Storys wie bei VIKINGS oder ANARCHY RIDERS, jedoch mit abgeänderten Namen und Story. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☠ DRINGEND MÄNNLICHE MITSTREITER FÜR DIE ANARCHY RIDERS GESUCHT ☠ AUFNAHMESTOP FÜR WEIBLICHE RIDER-CHARAKTERE ☠

#21

RE: Wald

in Außenbereich 24.03.2019 10:41
von Ciara Lenie Kavanaugh | 432 Beiträge

Ich war schon ziemlich nervös, so nervös war ich vermutlich noch nie, nicht einmal damals bei der Nachbarstochter in meinem Alter, wir waren grade mal 12, ich sah das nicht wirklich als Sex an auch wenn wir solche Dinge damals im Baumhaus taten, wir küssten uns, wir waren nackt und befummelten uns an stellen von denen wir noch keine Ahnung hatten das sie einen erregen konnten, es war die pure Neugier die gestillt wurde verpackt in kleinen Spielchen. Das hier ist allerdings anders, ich war nun erwachsen, jungfrau und hab einen Mann vor mir den ich mag, da kann man schonmal nervös sein. Gefühle hatte ich nicht wirklich für Ivar, jedenfalls in der Form das ich ihn lieben würde, ich mag ihn sehr, als guten Freund doch ich wäre ihm nicht abgeneigt ihm meine Jungfräulichkeit zu schenken. Er küsste mich erneut ehe ich seine Frage vernahm und grinsen musste. "Wollen sie Prinz Seerobbe mir etwa einen Heiratsantrag machen? Ich werd ja ganz rot" scherzte ich und blickte ihn dabei grinsend an. Ivar's Hand fuhr unter meinem Shirt, es war schön auf diese Art mal wieder berührt zu werden. "Willst du das auch wirklich?". Hauchte ich gegen seine Lippen. Ich hatte keine Zweifel an all dem, ich würde es liebend gerne mit ihm tun doch ich war ziemlich nervös, sonst war ich immer ziemlich taff und war frech doch in diesem moment raste mein Herz wie noch nie zuvor. Ich fragte mich wie es sei wird, ob ich ihm gefalle, ob ihn der Sex gefallen wird,, ob ich alles richtig machen werde, all diese Sachen schwirren durch meinen Kopf. "Du solltest da vielleicht noch etwas wissen, ich.... ehmmm bin noch Jungfrau alsobich hab noch nie und ehmm". Verdammt was war denn nun mit mir los, komm schon Alicia rede vernünftig. Ich ging von ihm runter und blickte ihn an.

@Ivar O Bryan


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#22

RE: Wald

in Außenbereich 31.03.2019 17:50
von Ivar O Bryan | 274 Beiträge

Irgendwie war Ivar genauso nervös wie Alicia, auch wenn man so wie ihr die Nervosität nicht ansehen konnte. Anders als Alicia hatte er schon oft genug Sex gehabt, doch gerade war es etwas anderes. Es war nicht bedeutungslos wie er sonst immer gewesen war. Früher hatte er einfach seine Lust gestillt, doch mit den Frauen hatte er sich nie verbunden gefühlt. Es war einfach nur Sex gewesen und mehr nicht. Bei der Brünetten war es jedoch etwas anderes. Sie mochte er, vertraute ihr und eigentlich sollte er nicht mit ihr schlafen. Das würde es zwischen ihnen nur verkomplizieren und sie mussten noch eine Weile aufeinander hocken. Da war es hinderlich, wenn es zwischen ihnen komisch wurde.
Trotzdem wollte er mit ihr schlafen. Nervosität und mögliche Probleme hin oder her. Würde schon schief gehen. Zwar waren keine Gefühle im Spiel. Zumindest von seiner Seite aus. Verliebt war er nicht. Nur war da ein Vertrauen, was er bis auf bei seiner Familie noch nie bei jemanden gehabt hatte. Und dabei kannten sie sich gerade mal eine Woche. Doch die heutige Zeit schweißte einen wohl schneller zusammen als früher.
„Ich krieche schon die ganze Zeit vor dir, da lass ich mich nicht auch noch von Dornröschen knechten.“, grinste er und küsste sie dann wieder mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
Anschließend fuhr Ivar unter ihr Shirt. Doch ihre Frage, ob er das wirklich will, irritierte ihn dann doch. Er würde sie nicht küssen und so berühren, wenn er nicht wollte.
„Mein erster Gedanke als ich dich in der Hütte gesehen habe, war das du richtig heiß und schön bist. Doch es wäre schräg gewesen, wenn ich dich da gleich hätte flachlegen wollen.“, antwortete er ihr und meinte jedes Wort ernst. Zwar hatte er seine Anmachsprüche nicht ernst gemeint, doch lag dies einfach daran, dass er niemals gedacht hatte, damit Erfolg zu haben. Aber auch war es einfach schräg in der heutigen Zeit jemanden nach wenigen Sekunden anzubaggern.
Da seine Hand immer noch unter ihrer Kleidung versteckt lag, spürte er ihren schnellen Herzschlag.
„Und du?“, gab er zurück. Denn sie fragte das sicherlich nicht, wenn sie sich hundert pro sicher war.
Gerade als er Alicia fragen wollte, weshalb sie so nervös war, vertraute sie ihm auch schon an, was der Grund dafür war. Erstaunt sah er sie an. Damit hatte er nicht gerechnet, doch irgendwie berührte ihn dies. Schließlich vertraute sie ihm nach der kurzen Zeit so sehr, dass sie ihm ihre Jungfräulichkeit schenken wollte. Kurz sah er sie mit großen Augen an. Dann ging sie von ihm runter und setzte sich neben ihn. Kurz öffnete er seinen Mund, wusste aber nicht was er sagen sollte, weswegen er ihn wieder schloss.
Stattdessen überbrückte er den kleinen Abstand zwischen ihnen und küsste sie wieder. Kurz danach löste er sich wieder von ihr: „Ich fühl mich geehrt!“
Es lag ein kleines Schmunzeln auf seinen Lippen, doch meinte er was er sagte. Da sie ihm vertraute, gab er ihr auch sein Geheimnis preis: „Ich kann keine Kinder kriegen!“
Dies sagte er in einem wahnsinnig schnellem Tempo und dabei sah er sie nicht an. Dies hatte er noch nie jemanden verraten. Hätte er dies seinen Eltern gesagt, hätte sein Vater verbannt. Wie seine Mutter reagiert hätte, wusste er nicht. Dazu hatten sie zu wenig über solche Themen geredet. Freunden hatte er es auch nie verraten, denn sowas machte am Ende doch nur die Runde und dann wäre sein Ruf am Arsch. Sicherlich hätten einige sich über ihn lustig gemacht und zu guter Letzt hätte sein Vater davon erfahren und alles wäre noch viel schlimmer geworden.
Somit zeigte er ihr, dass er ihr ebenfalls vertraute. Auch wenn sie nicht wusste, wie er zu dem Thema stand und was das alles für ihn früher zu bedeuten hatte, so fühlte es sich für ihn trotzdem wie ein Vertrauensbeweis an.
„Also wenn du nichts zum Verhüten dabei hast, dann musst du mir vertrauen!“, meinte er und wartete ihre Reaktion ab.

@Alicia Clark



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#23

RE: Wald

in Außenbereich 17.04.2019 10:52
von Ciara Lenie Kavanaugh | 432 Beiträge

Jetzt war es raus, er wusste nun das ich noch Jungfrau bin, oh gott jetzt will er mich sicher nicht mehr, Männer mögen doch sicher Frauen die auch wissen wie man richtigen Sex hat und nicht so ein unerfahrendes Ding wie mich was von tuten und blasen nicht die geringste Ahnung hat. Kurz darauf kam auch schon seine Antwort zu meinem Geständnis, er fühlt sich geehrt? Also machte es ihm nichts aus? Ich war nun sichtlich erleichtert, grade als ich ihm dies sagen wollte haute er raus das er keine Kinder bekommen kann, das muss scheiße für ihn sein doch vielleicht will er ja auch keine Kinder, wer weiß das schon und in solch einer Welt würde ich ungerne ein Kind setzen, da kam es einem schon beinah gelegen das Ivar keine bekommen konnte, hört sih das zu mies an? Ich weiß nicht. Vorher bestand auch die Angst was wäre wenn Ivar mich jetzt schwängern würde, natürlich fragte ich mich auch die üblichen Dinge, würde es ihm gefallen? Mach ich alles richtig? Und so weiter. "Also ich hab nichts zum verhüten dabei, ich denke auch nicht das alle verhütungsmittel noch richtig funktionieren würden, aber ja ich vertraue dir". Sagte ich lächelnd und setzte mich wieder auf seinen Schoss und küsste ihn zärtlich. "Ich wüsste nicht mit wem ich lieber mein erstes mal haben würde aber du musst mich leiten, so wie beim tanzen". Nun war ich nicht mehr so nervös nachdem mein Geheimnis raus war, jetzt konnt ich aber auch er die Sache viel entspannter angehen. Ich öffnete mal den Knopf seiner Hose und fuhr mit der Hand in dieser. Über seiner Shorts streichelte ich zärtlich seinen Schwanz der in meiner Hand immer härter wurde.

@Ivar O Bryan


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#24

RE: Wald

in Außenbereich 09.05.2019 20:28
von Ivar O Bryan | 274 Beiträge

Ivar fand es überhaupt nicht schlimm, dass Alicia mit noch keinem Kerl geschlafen hatte. Ein oder zwei Mal hatte er sogar schon jemanden entjungfert, doch bei Alicia war es etwas anderes. Wie er ihr auch gesagt hatte, fühlte er sich geehrt. Denn es war für sie ein großer Schritt in einer Zeit, wo Vertrauen das wichtigste war. Zwar gab es noch etliche andere Sachen, womit man sein Vertrauen jemanden beweisen konnte. Doch die Jungfräulichkeit jemanden zu schenken, gehört irgendwie in Ivars Augen auch dazu.
Da sie ihm anscheinend so sehr vertraute, tat er dies nun auch. Er verriet ihr ein Geheimnis was er fast zehn Jahre gut behütet hatte und welches, bis auf seinen Arzt, niemand kannte. Zu neunundneunzig Prozent konnte er keine Kinder kriegen. Also war es genauso sicher als wenn die Frau die Pille nahm. Und dieses eine Prozent, was übrig blieb, war immer noch um sicherer als wenn man mit Kondom mit jemanden schlief.
Auf sein Geständnis antwortete sie ihm, dass die meisten Verhütungsmittel wahrscheinlich nicht mehr richtig funktionieren würden und sie ihm vertraute. Diese Antwort erleichterte ihn. Auch dass sie nichts weiter dazu sagte, fand er gut. Die Leute aus seiner Vergangenheit hätten komplett anders reagiert und er hätte sich am Ende einfach nur schlecht gefühlt. Dieses Gefühl blieb jedoch bei Alicia aus.
Gleich darauf setzte sie sich auf seinen Schoß und küsste ihn sanft. Erneut legte er seine Hände auf ihre Hüfte und zog sie so noch näher zu sich. Dadurch konnte sie schon deutlich seine Erregung spüren.
„Dann kannst du froh sein, dass ich genauso gut tanzen wie vögeln kann!“, erwiderte er mit einem frechen Grinsen und vergaß in dem Moment sogar, dass er gar nicht mehr tanzen konnte, da seine Beine ihn nicht mehr trugen. Doch früher war er ein guter Tänzer gewesen. Schon in jungen Jahren hatte seine Familie in verschiedenste Tanzkurse geschickt, sodass er auf den Galen und Bällen, wo man tanzte, die Familie nicht blamieren konnte.
Anschießend küsste er sie wieder und ihre Hand wanderte zu seiner Hose. Erst öffnete sie und glitt mit der Hand dann in diese. Strich sanft über seinen Schwanze und er keuchte in den Kuss hinein. Seine eine Hand wanderte wieder unter ihr Oberteil und umfasste ihre Brust. Langsam massierte er sie und stöhnte dann leise. Zu lange war er keiner Frau mehr Nahe gewesen. Wie sehr er die weiche Haut und die Brüste von dem weiblichen Geschlecht vermisst hatte!
Dann packte er sie wieder mit beiden Händen an der Hüfte und drehte sie beide so, dass Alicia nun auf dem Boden des Waldes lag und er über ihr. Kurz kniete er sich hin, verlagerte dabei das ganze Gewicht auf sein linkes Bein, nicht das noch durch Schmerzen seine Erregung verpuffte. Auch wenn er dies nicht glaubte, denn diese Situation, war einfach nur heiß. Sie waren noch nicht weit gekommen, doch dadurch dass er zu lange so etwas hatte missen müssen, hätte ihn wohl auch nur ein keuscher Kuss ins Schwitzen gebracht. Als er so zwischen ihren Beinen kniete, zog er sich seine schmutzige Jacke aus und dann sein Shirt. So konnte die Brünette seinen muskulösen Oberkörper begutachten und zum ersten Mal sah man das einzige Tattoo des O´Bryan. Ein schwarzer Löwenkopf prangerte auf seiner rechten Schulter. Eine Erinnerung an sein altes Leben, was er sich in einer Kolonie hatte stechen lassen, bei welcher über einen Winter gewohnt hatte. Es war das Wappen seiner Schul-Footballmanschaft. Anschließend zog er sie zu sich hoch und strich erst einmal über ihre Seiten. Dann zog er ihr die Jacke von den Schultern und fuhr zum Saum ihres Oberteiles. Dieses schob er nach oben und zog es ihr auch noch aus, sodass sie nun bis auf ihren BH oberkörperfrei vor ihm saß.
Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen als er sie kurz betrachtete. Dann überbrückte er den Abstand zwischen ihnen und küsste sie wieder. Dabei hauchte er: „Du bist wunderschön!“
Seine Hände fuhren über ihre nackte Haut, wanderte über ihren Oberkörper und fanden sich dann bei ihrem BH-Verschluss zum Ende. Schnell öffnete er den Verschluss und betrachtete mit glitzernden Augen ihre nackten Brüste.

@Alicia Clark



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#25

RE: Wald

in Außenbereich 14.05.2019 21:53
von Ciara Lenie Kavanaugh | 432 Beiträge

Mich störte es nicht das er keine Kinder mehr bekommen kann, in dieser heutigen Welt sollte man auch keine Kinder mehr kriegen, es sei denn man hat einen dauerhaften sicheren Wohnsitz was nicht sehr oft vorkam. Ich wusste nicht ob ich jemals Kinder haben möchte, würde die Apokalypse nicht sein könnte ich es mir beinah vorstellen aber jetzt? Nein Danke, da konnte man fast schon erleichtert sein das Ivar keine Kinder bekommen kann, so doof es sich auch anhört. Ich musste etwas grinsen bei seinen Worten das er genau so gut vögeln kann wie tanzen, gut tanzen konnte er nun nicht mehr aber hoffentlich vögeln, Ivar erzählte mir von seiner Vergangenheit und das er ein sehr guter Tänzer war. Nachdem ich seine Hose öffnete fing ich an über seiner Shorts seinen Schwanz zu massieren, es fühlt sich gut an ihn in der Hand zu halten, ihn wachsen und pulsieren zu spüren. Ivar packte mich nun an meiner Taille und drehte mich nach unten sodass nun er über mir gebeugt war. Er zog sich seine Jacke und das Shirt aus ehe ich nun sein Tattoo erblickte, ein Löwe also hmm? Und ich bin deine Beute". Sagte ich grinsend und betrachtete mal seinen heißen Körper. Er zog mich zu sich hoch und entkleidete mich, den Bh ließ er mir, vorerst. Ich vernahm seine Worte das ich wunderschön sei, ehe er mich küsste. Seinen Kuss erwiderte ich nur all zu gerne und da zeigte ich ihm auch durch diesen Kuss. Nun zog er mir auch meinen Bh aus was mich grinsen ließ. "Gefällt dir der Anblick?". Fragte ich grinsend und legte mich nun wieder hin und blickte zu ihm rauf. Da ich in Sachen Sex absolut unbeübt war soll er die Zügel übernehmen, ich denke aber das er es super hin bekommen wird.

@Ivar O Bryan


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#26

RE: Wald

in Außenbereich 22.05.2019 12:15
von Ivar O Bryan | 274 Beiträge

Als Alicia ihn angrinste, als er ihr verraten hatte, dass er genauso gut vögeln konnte wie tanzen, erwiderte er ihr Grinsen. Seines jedoch war schelmisch.
Schnell wurde er jedoch von seiner Ansage abgelenkt, da ihre Hand in seine Hose wanderte und anfing seinen Schwanz zu massieren. Wie lange er das nicht mehr gefühlt hatte, dass eine Frau ihn so berührte? Zu lange für ihn. So wuchs seine Erregung schnell an und seine Atmung beschleunigte sich etwas.
Anschließend drehte er sie so, dass Alicia nun unten lag und er oben. Dann zog er seine Oberteile aus. Zwar könnte jederzeit ein Beißer um die Ecke kommen, doch da es ihr erstes Mal war, wollte er sich Zeit lassen. Das hieß man sollte auch den Körper des anderen betrachten und erkunden können. Mit Kleidung nun zu vögeln, erinnerte ihn zu sehr an unbedeutsamen Abstellschrank-Sex. Und wenn Alicia ihm schon nach der kurzen Zeit ihrer Bekanntschaft ihre Jungfräulichkeit ihm anbot, sollte es sich nicht eben so anfühlen.
Er wusste, dass er früher ein Arsch gewesen war. Doch da er nun Freunde brauchte um mit seinem Handicap zu überleben, hatte er sich schon vor dem Treffen mit Alicia geschworen, mehr acht auf andere zu geben. Und sei es in diesem Moment beim Sex.
Bei ihren Worten über sein Tattoo musste er schmunzeln. Gleichzeitig genoss er ihre Blicke, die seinen Körper betrachteten. Durch diese fühlte er sich wie früher. Ohne diese nutzlosen Beine und von ziemlich vielen Frauen begehrt. Würde er nun aufstehen und versuchen zu laufen, würde diese Illusion wie eine Blase zerplatzen. Doch da die Beiden mit anderen Sachen beschäftigt waren, konnte er das Gefühl weiterhin auskosten. Ebenso wie die Körpernähe zu Alicia.
„Angesprungen und sich gekrallt hast du mich!“, grinste er sie an. Denn es stimmte. Er hatte scherzhaft um sie geworben, doch die Brünette hatte schlussendlich ihn geküsst und somit erbeutet.
„Ist das Logo von meinem alten Footballteam.“, erklärte er ihr: „Du hast die Ehre mit dem Kapitän zu schlafen.“
Eine wirkliche Ehre war es eigentlich nicht mehr. Zu viele waren zu dieser Ehre in seiner Schulzeit gekommen, sodass es nun nichts mehr besonderes bei ihm gewesen war. Jedoch hatten sich die Mädchen trotzdem um ihn gerissen.
Nachdem auch noch Alicia oben rum frei gemacht wurde, sah Ivar sie fast schon gierig an. Dann fragte sie ihn, ob ihm der Anblick gefallen würde. Amüsiert schnaubte er auf.
„Das musst du noch Fragen?“, gab er nur zurück. Er hatte ihr schon zuvor gesagt, dass er sie wunderschön fand. Seine Meinung würde sich garantiert nicht ändern, nur weil sie Haut zeigte. Eher im Gegenteil. Er müsste sich neue Adjektive aussuchen, um sie zu beschreiben.
Anschließend legte sich die nun Halbnackte zurück auf den Boden. Zum Glück hatte es in den letzten Tagen nicht geregnet, wodurch der Boden trocken war. Nicht das sie am Ende aussahen, als hätten sie Schlammcatchen betrieben. Ivar folgte ihr runter und küsste sie wieder. Doch nicht lange, denn er widmete sich mit dem Mund ihren Brüsten. Die freie Brust massierte er mit der Hand.
Langsam löste er sich von ihren Brüsten und wanderte noch tiefer. Fuhr mit der Hand über ihre Seiten bis sie bei ihrem Hosenbund angekommen waren. Kurz schielte er zu ihr hoch, nicht dass sie doch noch einen Rückzieher machen wollte, dann zog er ihr langsam die Hose samt Unterhose aus. Die Schuhe ließ er ihr an, diese aufzuknüpfen würde ihm zu lange dauern, denn die nackte Frau vor ihm ließ ihn langsam ungeduldig werden.
Schnell rutschte er wieder zu ihr hoch, küsste sie und wanderte dabei mit der Hand zu ihrer Mitte. Dort angekommen strich er über ihre Perle, massierte sie kurz dort und tauchte dann mit einem Finger in sie ein.

@Alicia Clark



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#27

RE: Wald

in Außenbereich 06.07.2019 19:00
von Skadi | 43 Beiträge

Es war einer dieser Tage, wo Leif sich für seine Tochter frei genommen hatte. Diese Tage mochte Skadi am liebsten. Denn dann gingen sie in den Wald und ihr Vater zeigte ihr die Wunder der Natur, erklärte verschiedenes über die Pflanzen und Tiere, die sie sahen und wenn sie Glück hatten, erlegten sie einen Hasen oder ein anderes Wildtier, welches sie am Abend zusammen ausnahmen und kochten. Meist wurde aus dem Wild ein Eintopf, der am nährreichsten war mit den ganzen Gemüse und Kräutern, die sie beimischten. Das perfekte Gericht um die entkräfteten Erkunder wieder zu stärken.
Doch der heutige Tag sollte sogar noch schöner für Skadi werden, denn Anouk begleitete sie und Matanus schloss sich sicherlich ebenfalls an. Letztere war vor einem Monat aufgewacht und erkundete wieder zusammen mit dem Kind die nähere Umgebung des Dorfes. Nun sah man die junge Nygard nicht mehr wie im Winter alleine durch die Gegend streifen, sondern immer nur in Begleitung von dem Bären. Vorfreudig lief Skadi durch das Haupthaus und sammelte ihre Sachen ein, die überall verteilt hatte. Der Bogen samt Köcher und Pfeilen lag direkt neben dem Haupteingang der Hütte, ihr Dolch lag immer noch nach dem gestrigen Abendessen auf dem größten der Esstische im Saal. Ihre Tasche mit einer leeren Wasserflasche darin befanden sich in ihrem Zimmer und irgendwo hatte das Mädchen mal wieder ihren Armreif liegen lassen. Wahrscheinlich im Bad, da sie bei der Morgendusche das Erkennungszeichens Balars diesen abgelegt hatte. Dort fand sie auch den letzten Teil ihrer Ausrüstung.
Nachdem sie alles in Rekordtempo zusammengepackt hatte, rannte sie fröhlich in das Zimmer ihres Vaters und forderte ihn auf sich zu beeilen. Dieser zog gerade seinen Waffengürtel an, strich ihr über den Scheitel und meinte, er wäre gleich fertig, sie solle in der Zeit doch zu Anouk gehen.
Schnell war sie auch schon wieder aus dem Zimmer herausgelaufen und rannte in Anouks Schlafzimmer.
„Tante Anouk. Wir sind so weit! Los, los!“, rief sie nur in das Zimmer als sie angekommen war und war auch schon wieder verschwunden. Ihr nächstes Ziel war Matanus. Die Bärin durfte ja ebenfalls nicht fehlen. In der Scheune, dem Schlafzimmer von Matanus, angekommen, erblickte das jüngste Mitglied Balars ihre Schwester wie sie gerade noch etwas Honig aus einer Schale schlabberte. Anders als zuvor, war das Mädchen nur ruhiger und nicht mehr so schnell unterwegs. Matanus war zwar ihre schnellen Bewegungen gewöhnt, doch immer noch konnte der Bär sich erschrecken, wenn Skadi plötzlich in den Raum gelaufen kam. Aus diesem Grund hatte sich Skadi angewohnt immer ruhig in der Nähe des Schwarzbären zu sein, schließlich wollte sie nicht, dass Matanus erschrak und infolgedessen weglief, so wie sie es bei der ein oder anderen überraschenden Begegnung im Dorf immer noch tat.
„Hey, Matanus! Wir gehen in den Wald. Kommst du mit“, fragte Skadi den Bären, dieser sah vom Honig auf, brummte und trottete zu seiner Freundin. Matanus hatte kein Wort verstanden, doch wenn Skadi ihre Waffen dabei hatte, wusste er inzwischen, wohin es gehen würde. Dies ließ sich der Schwarzbär nie entgehen, auch da er immer mit Skadi mitging, wenn sie den Bären abholte.
Bei Skadi angekommen, umarmte das Mädchen ihren Bären erst einmal, dann gingen sie zusammen vor die Tür. Sie holten bei dem Eingang des Haupthauses noch ihren Vater und Anouk ab, wobei Leif Anouk einen verliebten Blick zuwarf und ein Lächeln schenkte.
Auf dem Weg zum Tor wurden sie von den Bewohnern begrüßt und der ein oder andere Dorfbewohner fragte Leif noch eine Kleinigkeit. Inzwischen war jeder an Matanus gewöhnt, sodass sich kein Bewohner scheute in Skadis und Leif Nähe zu gehen, wenn der Bär dabei war. Allerdings achtete jeder darauf keine zu hastigen Bewegungen zu machen. Zwar würde Matanus niemanden angreifen, doch niemand wollte einen Bären panisch durch das Dorf rennen sehen.
Nach einer knappen Viertelstunde waren sie dann auch schon draußen. Dort schnüffelte Matanus sofort am Boden und folgte einer Spur zu vergrabenen Wurzeln und Knollen. Doch Skadi wusste, dass ihre Freundin nie außer Sichtweite sein würde, selbst wenn es so schien als wäre der Bär verschwunden.
Fröhlich lächelnd griff Skadi die eine Hand von ihrem Vater und die andere von Anouk. Auf der Wiese zum Wald konnten sie sich erlauben nicht alle Hände frei zu haben. Falls ein Beißer ihnen entgegen humpelte oder ein fremder Mensch kam, würden sie ihn rechtzeitig genug sehen, um zu ihren Waffen zu greifen. Im Wald wäre es etwas anders. Dort würde jeder seine Waffe gezückt haben, damit sie jeder Überraschung gefeilt waren. Doch Skadi wollte es sich nehmen lassen, die wenigen Minuten wie ein normales Kind zwischen ihren Eltern zu laufen. Anouk war zwar nicht ihre leibliche Mutter, aber die Blondine war in der kurzen Zeit Skadi so sehr ans Herz gewachsen, dass das Kind dachte, so müsste man für eine Mutter empfinden. Auch brachte ihr ihr Engel wie ihr Vater vieles bei und sie verbrachten viel Zeit miteinander. Das taten doch normale Eltern? Und wie Leif Anouk ansah, könnte es sicher noch passieren, dass ihre Freundin wirklich noch zu ihrer Mutter wurde. So hatte Skadi nämlich noch nie ihren Vater grinsen und Menschen anblicken gesehen. Zwar stand Leif auch Grace nahe und Skadi hatte einmal vor einigen Monden spät in der Nacht gesehen, wie die beiden sich geküsst hatten, doch da war nie das gewesen, was sie bei Leif und Anouk sah. Bei Grace und Leif ging es wohl nur um Nähe und das nicht mehr alleine sein. Was Skadi verstehen konnte, denn obwohl Grace immer zwei Babys in ihrem Bauch bei sich hatte, so wurde sie von der Person verlassen, die die Künstlerin am meisten geliebt hatte. Bei so einem Verlust brauchte man tröstende Nähe.
Auch wusste Skadi, dass Grace niemals ihre Mutter werden würde. Sie sah sie als Tante, die ihr immer mal wieder Bilderbücher schenkte. Doch das was Anouk ihr gab, konnte Grace ihr nicht geben. Sie hatten keine Pancakes zusammen gebacken, das Schilf erkundet und wie es das Wasser reinigte und Grace konnte ihr bei weitem nicht so viel über die Welt der Pflanzen beibringen wie Anouk.
„Und wann werdet ihr heiraten?“, fragte Skadi dann auch schon gerade heraus. Sie wusste zwar nicht, was genau zwischen ihrem Vater und Anouk war, doch irgendetwas war da auf jeden Fall.
Ihr Vater schnaubte amüsiert auf, sah zu Anouk und meinte dann: „Geduld, meine Prinzessin. Noch steht das in den Sternen.“
Anschließend erzählte Leif ihnen etwas über die Gegend. Wie es vor der Apokalypse hier war und weshalb sie damals das Projektdorf an diesem Ort gegründet hatten. Es lag an dem fruchtbaren Boden, der Abgeschiedenheit und der schönen Gegend rund herum um den See.
Dann erreichten sie den Waldrand und mit etwas bedauern ließ Skadi die Hände von Leif und Anouk los, um ihren Bogen vom Rücken zu nehmen. Nun hieß es, dass sie Ausschau nach Kräutern, Beeren, Tieren, aber auch nach Menschen sowie Untoten hielt. All dies fand man in diesen Wäldern, doch nicht alles davon war gut für sie. Selbst die Lebenden konnten eine Gefahr für sie werden.
„Skadi, wie immer in Sichtweite bleiben!“, ermahnte Leif sie und nach einem kleinen Augenrollen war das Mädchen auch schon hinter dem nächsten Busch verschwunden. Allerdings achtete sie dabei darauf, dass sie immer ihren Vater und Anouk hören oder sehen konnte.
Nach einiger Zeit brachte sie ihrem Vater eine Pflanze, von der sie wusste, dass sie ungiftig war und dass Raven sie einmal bei sich im Haus hatte.
„Was ist das für eine Pfanze? Kann sie heilen?“, fragte sie neugierig und wurde sofort aufgeklärt. Anschließend verschwand sie wieder in der Nähe und traf auf Matanus, mit welcher sie sich traute einige Meter weiter weg zu gehen. Der Bär hatte bessere Sinne als sie, also konnte er Gefahren besser aufspüren. Deswegen konnte sie getrost sich ein paar Schritte weiter entfernen. Sie hatte nun ja Schutz.
Nach wenigen Metern kam sie bei einer Felswand an. Auf einer Höhe von zwei Metern befand sich ein begehbarer Weg, auf welchen sie mal mit ihrem Vater gelaufen war, um einen besseren Ausblick über die Gegend zu haben. Nahe des Felsen erblickte Skadi eine Distel, welche laut Raven der Leber halfen. Schnell war das Mädchen bei der Pflanze angekommen und pflückte sie vorsichtig. Matanus schnüffelte dabei in der Luft, was normalerweise ein Anzeichen war, dass sich etwas fremdes, sich bewegendes Lebewesen in der Nähe befand. Irritiert drehte sich der Bär im Kreis und schaute dann zu der Felswand und dann dort hoch. Ein Brummen fast schon ein Knurren entwicht der Bärin und Skadi blickte alarmiert auf. Gerade steckte sie die Pflanze ein und wollte sich aus der Hocke erheben, als sie auch schon das Stöhnen eines Untoten hörte. Doch bevor sie Matanus Blick folgen konnte, um die Richtung der Monster auszumachen, war es auch schon zu spät. Ein Beißer fiel über den Felsvorsprung direkt vor Skadis Füße. Da diese Viecher keinen Schmerz fühlten, rappelte er sich sofort auf und wandte sich Skadi zu, obwohl nun ein Knochen am Arm und am Bein hervorstand. Erschrocken durch den fliegenden Untoten hatte sich das Mädchen an die Wand gepresst, da dieser nur einen knappen Meter an ihr vorbeigefallen war. Gleichzeitig war ihr ein kleiner Schrei entwichen, da sie mit dieser Aktion nicht gerechnet hatte. Diese Biester konnten sie schon lange nicht mehr mit ihrem Auftreten erschrecken. Zu sehr war sie die Untoten gewohnt. Schließlich kannte sie keine Welt ohne Monster, die einen essen wollten. Doch mit einem Beißer, der an ihr vorbeisegelte, rechnete das Mädchen nicht.
Gerade als Skadi an der Wand entlang laufen wollte, damit sie von dem Untoten wegkam, der den Weg zum Wald versperrte, flog auch schon der nächste vor ihre Füße. Selbst Matanus zuckte zusammen, doch anstatt wie vor den Menschen wegzulaufen, griff sie die Untoten an. Skadi wollte erneut die Richtung wechseln, da ihr ein weiterer Fluchtweg versperrt wurde, doch gerade als sie umdrehte, landete ein nächster Beißer am Boden, rappelte sich auf und wandte sich ihr zu. Matanus stürmte dabei auf den Beißer zu, der Skadi schon fast erreicht hatte. Mit einem Prankenhieb schlug der Schwarzbär den Beißer zu Boden, doch noch lebte er.
„Papa!“, kreischte Skadi panisch, da sie nicht wusste, wie den Untoten entkommen sollte, die fast schon wortwörtlich vom Himmel fielen und ihre jede Fluchtmöglichkeit nahmen.
Nachdem sie nach Hilfe geschrien hatte, segelten noch zwei weitere Beißer von oben herab und das Mädchen zückte ihren Dolch. Den Bogen konnte sie bei der nahen Distanz vergessen und ihn zu spannen würde zu lange dauern, um nur einen zu erschießen. Gerade als sie Leif hinter den Bäumen hervorstürmen sah, fielen weitere Beißer den Vorsprung herunter. Anscheinend hatte eine kleine Gruppe an Beißern sich dort oben verirrte und hatten wohl Skadi gehört, gerochen oder das Mädchen war einfach am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen.

@Anouk Kruger


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#28

RE: Wald

in Außenbereich 12.07.2019 14:55
von Anouk Kruger | 51 Beiträge

Über einen Monat war sie nun in Balar und wurde von dem Stamm als Mitglied anerkannt. Auch sie trug nun den Armreif und sie hatte ein Zimmer im Haupthaus bekommen. Anfangs war es ihr ganz Recht bei Skadi und Leif unterzukommen, denn immerhin kannte sie die beiden. Das junge Mädchen hatte ihr direkt das Herz gestohlen und sie beide hatten viel Zeit miteinander verbracht. Skadi hatte ihr das Dorf gezeigt, sie allen vorgestellt und sie hatten an ihrer Wasserreinigungsanlage gearbeitet, die noch nicht fertig war, doch von Tag zu Tag wurde sie besser. Natürlich hatte sie sich gefreut Leif wiederzusehen. Die beiden hatte die ersten Tage fast jede Nacht durch miteinander gesprochen und sich ausgetauscht, was in den letzten vier Jahren so passiert war. Auch die letzten Nächte hatten sie miteinander verbracht, nur wurde dabei nicht so viel gesprochen. Sie waren sich nähergekommen und noch dabei herauszufinden, was das war. Bisher versuchten sie es noch vor Skadi zu verheimlichen, damit diese sich nicht zu sehr Hoffnung machte und es dann doch nicht klappte. Aber versuchen war hier das richtige Wort. Natürlich hatte Skadi etwas mitbekommen – man sah es ihr an ihren Blicken an, die sie ihrem Vater und Anouk immer wieder zuwarf. Doch das war okay – zumindest für Anouk. Sie fühlte sich so gut wie lange nicht mehr. Die beiden wurden immer mehr zu einer Familie für sie und der Rest des Dorfes ebenfalls. Selbst die Tatsache, dass Anouk manchmal etwas scheu gegenüber Menschen war – sie war eben sehr lange allein gewesen – schien niemanden zu stören und alle zeigten Verständnis. Ihrer Meinung nach, war sie das letzte Mal so glücklich bevor die Seuche ausgebrochen war.
Heute sollte es in den Wald gehen und Leif hatte sich sogar frei genommen von seinen Verpflichtungen und wollte Skadi, Anouk und Matanus begleiten. So ganz hat sich Anouk noch nicht an die Bärin gewöhnt, doch es wurde von Mal zu Mal besser. Auf einmal stand Skadi schon in der Tür und Anouk musste lachen. „Bin sofort da!“ Sie nahm noch ihre Umhängetasche und ihren Bogen und den Köcher mit den Pfeilen und dann verließ sie ihr Zimmer, um direkt auf Leif zu stoßen. Sie grinste ihn an und stieß sacht gegen seine Seite, bevor sie das Haupthaus verließen. Skadi holte sicher Matanus aus dem Stall und so warteten die beiden. Wie immer dauerte es eine Weile bis sie aus dem Dorf rauswaren, da Leif ständig etwas gefragt oder um etwas gebeten wurde. Er hatte wirklich viel zu tun als Anführer und Anouk hatte schon ein paar Mal zu ihm gesagt, dass er doch ruhig etwas von der Verantwortung abgeben sollte. Doch damit tat er sich etwas schwer. Aber immerhin gab es diese wenigen freien Tage, die er mit Skadi und Anouk verbrachte. Es bedeutet Anouk wirklich viel, dass sie den Vater und seine Tochter begleiten durfte – so fühlte sie sich noch mehr als Teil dieser Familie und als Skadi ihre und Leifs Hand ergriff, musste sie lächeln. „Was?“, die kleine Frage kam einfach so von ihren Lippen und dann musste sie leise lachen. Dass Skadi sehr direkt war, wusste Anouk, aber ab und an wurde sie von der Kleinen noch überrascht mit ihren Fragen. Als Leif seiner Tochter antwortet, sieht sie zu ihm und kann sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Darüber muss sie heute Nacht mal mit Leif sprechen – in einem ruhigen und atemlosen Moment. Das wird lustig. Doch jetzt lauscht sie erst einmal Leifs Erzählungen. Sie selbst war einen Monat nicht außerhalb des Dorfes und kannte die Gegend noch nicht wirklich gut. Daher nahm sie jede Information auf und versuchte sich so viel wie möglich zu merken. Nicht nur Skadi lernte hier etwas, sondern auch sie.
Am Waldrand ließen sie sich los und Anouk nahm ein Messer zur Hand – sie wollte heute ein paar Kräuter suchen und da würden Pfeil und Bogen in der Hand eher stören. Aber sie hatte ja auch drei super Beschützer bei sich – auch wenn sie immer ein Auge auf Skadi hatte. Auch wenn sie für ihr Alter sehr viel wusste und sehr erwachsen war, war sie immer noch ein Kind – was sie auch sein sollte. Leif war manchmal etwas zu ernst, daher musste Anouk diesen Part übernehmen und Skadi auch einfach mal Kind sein lassen. Natürlich innerhalb des Dorfes! Hier mussten sie aufeinander aufpassen. Skadi entfernte sich von ihnen, doch die Bärin war bei ihr und so machte sich Anouk daran Pflanzen und Kräuter zu suchen – Leif passte auf. Sie warf ihm immer mal wieder Blicke zu und musste schon über sich selbst lachen. Skadi kam zwischendurch und ließ sich etwas erklären – das konnte Leif wirklich gut. Sie hatte schon einiges gesammelt, als sie sich wieder aufrappelte und zu Leif ging. Skadi war gerade etwas weiter gegangen und Anouk griff kurz nach der Hand des großen Mannes, als sie Skadi rufen hörten. Sofort waren sie beide alarmiert, auch wenn Leif den Bruchteil einer Sekunde früher reagierte. Doch Anouk folgte ihm sofort – Pfeil und Bogen greifend. Dann sahen sie Skadi an der Felswand und die Beißer. Anouk machte sich daran von unten die Beißer um Skadi zu erledigen, während Leif schon auf dem Weg war seine Tochter zu holen. Die blonde Frau musste sich besinnen ruhig zu bleiben und nicht in Hektik zu verfallen – so würde sie nicht treffen können. Also konzentrierte sie sich auf ihre Atmung und schoss einen Beißer nach dem anderen ab, der Skadi zu nahekam. Es fielen einfach viel zu viele. Hoffentlich war Leif gleich da und würde die Kleine retten.

@Skadi


The only constant in life is change.


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#29

RE: Wald

in Außenbereich 15.07.2019 22:03
von Azra | 185 Beiträge

Es war noch nicht allzu spät am Morgen, als Azra durch den Wald streifte. Noch vor Sonnenaufgang hatte er sich aus dem Haus begeben. Wie immer also. Heute war er nur mit Akasha unterwegs. Dabei hatte er seine Flinte aber auch seine Messer und so ging er den vertrauten Trampelpfaden entlang durch den Wald. Er kannte jeden Meter mittlerweile in und auswendig.
Doch heute war ihm kaum Glück vergönnt. Bis auf drei Hasen, welche ihm in die Falle gegangen waren fand er kein Wild. Das war schon merkwürdig genug. Normalerweise fand er eigentlich immer zumindest etwas... Selbst die Weisswedelhirsche, die für gewöhnlich im Morgengrauen auf der einen Waldlichtung ästen waren heute nicht da. Überhaupt war der Wald heute seltsam still. Doch fürs erste dachte Azra nicht weiter darüber nach. Vielleicht war kürzlich ein grosses Raubtier durch den Wald gestreift. Dann kam sowas schonmal vor, weil sich alles Wild verzogen hatte.
Die Stunden zogen allmählich dahin, die Sonne ging langsam auf, woraufhin er eine Pause auf einem Felsen einlegte. Die Hasen baumelten mittlerweile an seinem Rücken festgebunden. Auf dem Felsen gönnte er sich etwas geräucherte Wurst mit Brot das nicht mehr ganz frisch war aber dafür sehr schmackhaft war. Dazu gab es selbst hergestellten Hollunderblütensirup, den er über den Winter im Keller eingelagert hatte. Schmeckte fantastisch!
Nach diesem kleinen Frühstück war er dann weiter gewandert, bis die Sonne ihm ankündigte, dass er allmählich mal nach Hause gehen sollte. Er hatte da auch noch zu tun und vielleicht wollte ja wieder jemand etwas von ihm. Auch wenn er abseits wohnte hatte er keinen unwesentlichen Posten in Balar inne und es kam immer mal wieder vor, dass jemand ihn um etwas bat.
Mit einem leisen Seufzen machte er sich auf den Heimweg. Nun gab er sich keine Mühe mehr leise zu sein. Jagderfolg würde er heute wohl sowieso keinen mehr haben, also musste er auch nicht mehr pirschen. Auf dem Weg nach Hause kam er an einer kleinen Wiese vorbei, auf welcher schöne Flockenblumen wuchsen. Ein wunderschönes Gewächs. Kurz hielt Azra inne, stieg dann kurzerhand vom Rücken der Stute, bevor er begann einen Strauss davon zu pflücken. Vielleicht würde sich Grace darüber freuen...
Gerade als er die letzte Blume gepflückt hatte, hörte er einen Schrei. Azra fuhr hoch und schaute in die Richtung aus der er gekommen war. Es hatte geklungen wie ein Kind. Lief hier ein Kind alleine rum?!
Eilig schwang er sich zurück in den Sattel. "Akasha! Los!", sagte er leise und trieb der Stute die Fersen in die Flanken. Sie schnaubte kurz und galoppierte dann eilig los. Ihre Hufe donnerten über den weichen Waldboden, Azra liess sie selbst lenken, damit sie nicht in einen Baum krachte. Nur hin und wieder wies er ihr leicht die Richtung, bis er schliesslich Anouk und Leif sah. Das hiess wohl, der Schrei war von.... "Skadi!", rief er aus, als er das Mädchen umringt von Untoten entdeckte. Er bremste Akasha so heftig, dass ihre Hufe sich in den Boden gruben. Dann griff er zu seiner Flinte. Es ging um das Leben von Skadi. Da war kein Schuss vergeudet. Sofort setzte er das Gewehr an und unterstützte Anouk dabei Skadi die Beisser vom Leib zu halten.

@Skadi
@Anouk Kruger



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#30

RE: Wald

in Außenbereich 22.07.2019 14:34
von Skadi | 43 Beiträge

Nachdem Skadi die beiden Erwachsenen etwas angetrieben hatte sich zu beeilen, standen Anouk und Leif auch schnell vor den Türen des Haupthauses. Nun mussten ihr Vater und seine so-gut-wie-Freundin sich kurz gedulden, denn das kleine Mädchen musste noch schnell ihre beste Freundin abholen. Doch genauso schnell wie die Erwachsenen aus dem Haus waren, waren Skadi und Matanus auch wieder da.
Dann machten sich die vier auf dem Weg hinaus aus dem Dorf. Ein paar Leute verwickelten den Anführer Balas in eine kurze Plauderei, doch recht schnell kamen sie draußen an. Auf der großen Wiese schnappte Skadi sich auch schon jeweils eine Hand der beiden anderen Anwesenden und versuchte sie auszuquetschen, wann die beiden nun denn heiraten würden. Schließlich hatte ihr Vater ihr beigebracht, dass man Personen heiratete, die man lieb hatte. Und so sehr die Beiden es versuchten zu verheimlichen, Skadi hatte ziemlich schnell mitbekommen, dass aus den beiden Freunden mehr als nur Freunde geworden war. Allein die Blicke, die sie einander zuwarfen, sprachen Bände. Andere Kinder hätten solche Kleinigkeiten nicht bemerkt, doch Skadi hatte die Auffassungsgabe von ihrem Vater geerbt. Sobald etwas sie interessierte, sog sie alles nützliche in sich auf wie ein Schwamm. Da Leif ihr Vater war und Anouk für Skadi eine Mutterfigur war, interessierte es sie natürlich, was zwischen ihnen entwickelte, wodurch kaum etwas unbemerkt blieb.
Leif antwortete mit seiner ruhigen Art auf ihre Frage und als Skadi zu Anouk schielte, entdeckte sie das typische sanfte Lächeln auf ihren Lippen. Anschließen, so als wolle ihr Vater von diesem Thema ablenken, erzählte er von der Gegend und unterhielt die drei Frauen an seiner Seite. Zwar war Matanus etwas entfernt, doch würde sie sicherlich auch der Stimme von ihrem Ziehvater lauschen.
Die ruhige, idyllische Zeit auf der Blumenübersäten Wiese war jedoch schon nach kurzer Zeit vorbei und das dunkelblonde Mädchen musste nun zu ihren Waffen statt nach den Händen ihrer Eltern greifen. Nun lauerte hinter jedem Busch eine Gefahr und man musste stets aufmerksam sein.
Anders als innerhalb des Dorfes oder bei der kleinen Hütte von Azra, musste Skadi nun sich verhalten wie ein Erwachsener. Jederzeit musste sie bereit sein zu kämpfen, sei es gegen Mensch oder Monster. Sobald eine sichere Mauer oder in dem Fall des Wildhüters ein Gemäuer sie schützte, so konnte die Dunkelblonde sich auch wie ein normales Kind verhalten. Ein wissbegieriges Kind, welches lieber spielerisch den Kampf mit Waffen lernte anstatt mit Puppen zu spielen oder statt einem Teddybären einen ausgewachsenen Schwarzbären knuddelte, doch immer noch spielte sie ganz normal vor sich hin und lebte gerne in Phantasiewelten. An ihrem letzten Geburtstag hatte sie sogar einen Zauberstab bekommen und versuchte nun eifrig einen ‚Wingardium Leviosa ‘ hinzubekommen oder den ‚Reparo‘ von Hermine Granger, welchen sie im Zug nach Hogwarts schon konnte. Letzteres hatte sie einmal eine ganze Nacht lang versucht, da sie ihren Lieblingstrinkbecher fallen hat lassen. Doch anscheinend musste sie erst elf Jahre alt werden, um so etwas hinzubekommen oder der Zauberstab hatte keinen magischen Kern.
Wer nun dachte, dass das kluge Mädchen wissen müsste, das es keine Magie gab, da sie sich sonst auch alles versuchte logisch zu erklären, bekam in solchen Momenten immer von ihr zu hören, dass wenn es Untote gab, es auch Magie geben müsste. Schließlich konnten ihre Mitmenschen auch nur alle Muggel sein und aus diesem Grund ihren Glauben an die Magie verloren oder nie gefunden haben. Doch Skadi war überzeugt, dass sie das Zeug zu einer waschechten Hexe hatte. Und wenn doch nicht, dann würde sie ihrem Lieblingsprofessor nacheifern und einfach Heiltränke und andere nützliche Mixturen brauen. Denn Zaubertränke hatte sie in ihrem kurzen Leben schon einige zusammen mit @Raven hergestellt. So konnte sie dann wenigsten zu einem gewissen Teil Hexe sein. Das Runenlegen brachte ihr Leif auch gerade bei, sodass sie die Zukunft aller Bewohner bei den Göttern erfragen konnte. Die Wahrsagerinnen in Harry Potter tranken zwar lieber Tee und starrten in gläserne Kugeln, doch auch das Runenlesen und die Macht dieser Zeichen wurde in den Büchern erwähnt.
Die Zeit im Wald verlief vorerst ruhig, nie ging Skadi weit weg von Leif und Anouk und immer wieder lief zu den Beiden hin und wollte etwas über bestimmte Pflanzen wissen. Doch gerade als Matanus wieder zu ihr kam und an ihrer Seite durch den Wald lief, passierte das Unglück. Am Waldrand nahe des Fußes des Berges entdeckte das neugierige Mädchen eine Distel nahe eines steilen Felsvorsprunges. Ehe Skadi die Warnsignale von Matanus erkennen konnte, wurde sie auch schon von einem herabfallenden Beißer überrascht. Doch es blieb nicht der einzige. Weitere fielen direkt vor ihre Füße, rappelten sich wieder auf und erkoren Skadi als ihre nächste Mahlzeit aus.
Da Skadi von den drei Beißern umzingelt war, fiel ihr nichts anderes ein als nach ihrem Vater zu rufen. In solch einer Situation war sie noch nie gewesen. Immer war Leif oder @Taavi in ihrer Nähe gewesen. Doch in Balar war es bis vor kurzem ruhig gewesen. Kaum Beißer verirrten sich in die Gegend, wodurch sich die junge Nygard getrost ein paar Meter hatte weiter entfernen können. Allerdings wurden in den letzten Wochen vermehrt Beißersichtungen gemeldet, wodurch es nun gefährlicher in den Wäldern war.
Matanus griff den Beißer, der ihm am nächsten Stand an und verschaffte ihrer kleinen Freundin ein bisschen mehr Zeit. Dann stürmte auch schon Leif aus dem Geäst und schlug sofort mit seiner Axt nach einem der Beißer. Inzwischen waren weitere heruntergefallen, sodass ein Dutzend in Skadis Nähe standen.
Durch die Ablenkung und vor allem Leifs wütenden Schrei, der den Untoten galt, hätte Skadi schnell die Felsen hinaufklettern können. Doch da zuvor schon einige der Monster von dort oben herunter gefallen waren, ließ sie dies lieber bleiben. Stattdessen presste sie sich an die Wand hinter sich und schritt wie eine Krabbe den Felsen entlang. Die Hälfte der Beißer lief nun auf Leif zu, die andere Hälfte, die Näher bei Skadi waren, bleiben bei ihr.
Gerade stürzte einer der Beißer durch seine ganzen gebrochenen Beine wieder zu Boden, sodass Skadi schnell mit ihrem Dolch in dessen Kopf stach und somit eine Gefahr weniger in ihrer Nähe hatte. Doch anscheinend waren noch weitere Beißer dort oben, denn obwohl sie einen getötet hatte, waren es immer noch gleich viele. Wenn sie es nur schaffte auf die andere Seit zu ihrem Vater und zu Anouk zu gelangen, dann könnten sie fliehen, doch so mussten sie sich der kleinen Gruppe stellen. Denn eines war sicher, Leif würde nicht aufhören zu kämpfen, bis er seine Tochter in Sicherheit wusste. Bei Anouk würde es sich nicht anders verhalten.
Gerade als Skadi ihren Dolch aus dem Kopf des Beißers zog, hörte sie Hufgetrappel und einen Mann ihren Namen rufen und aus dem Dickicht erschien Azra – ihr persönlicher Ritter – auf seiner Stute Akasha. Auf seinem Rücken schwangen ein paar Hasen hin und her. Sofort zückte er seine Flinte, um Anouk im Fernkampf zu unterstützen. Leif hieb weiterhin wie ein Berserker auf die Beißer ein und bahnte sich einen Weg zu seiner Tochter. Inzwischen war sein Gesicht voller Blut der Untoten und er hinterließ zusammen mit Anouk eine Leichenspur, die zu Skadi führte. Matanus schützte weiterhin Skadi und blieb in ihrer Nähe.
Dann war ein weiterer Beißer in Skadis Nähe und sie schlüpfte durch seine Beine, um den Untoten von hinten in den Kopf zu stechen. Da dieser jedoch zu groß war und sich auch schnell wieder zu ihr umdrehte, erwischte sie nur seine Schulter, wo der Dolch stecken blieb. Nun hatte sie nur noch ihren Bogen, der ihr in diesem Kampf nicht weiterhalf.
Ihr Vater hatte jedoch noch Waffen und war sowieso auf dem Weg zu ihr, weswegen sie sich einfach auf alle Viere fallen ließ und zwischen den Beinen der Untoten hindurch krabbelte. Die Untoten in ihrer Nähe machten ihr nach, damit sie sich auf die Beute auf dem Boden stürzen konnte. Doch Skadis Vorteil war ihre Schnelligkeit und Flinkheit, wodurch sie meist schon weg war, als der Untote am Boden aufkam.
Kurz bevor sie bei Leif ankam, spürte sie dann jedoch wie eines dieser Monster sie am Knöchel packte und wieder weg von ihrem Vater zog. Skadi schrie und strampelte, doch gegen die Kraft dieser Biester kam sie nicht an. Ein Blick über ihre Schulter zeigte ihr, dass der Kopf des Untoten nur noch wenige Zentimeter von ihrem Unterschenkel entfernt war. Dann fiel er einfach von den Schultern und sie sah, wie die Axt ihres Vater den Untoten geköpft hatte. Gleichzeitig hörte sie einen schmerzhaften Aufschrei von Leif. Dieser verschwand jedoch so schnell wie er gekommen war, denn als Skadi zu ihm hochsah, sah sie nur das zuversichtliche und erleichterte Lächeln ihres Vaters. Dieser beugte sich geschwind zu ihr herunter, hob sie hoch und rannte dann durch die kleine Schneise, die er in die Gruppe von Untoten geschlagen hatte. Würde Skadi auf die Schnelle schätzen müssen, so würde sie auf eine Horde von knappen zwanzig bis dreißig Beißern tippen. Eine unübliche Menge an Toten, die sie bis jetzt nur ein oder zwei Mal in der Nähe gesichtet hatten.
Während sie zu Azra und Anouk getragen wurde, machte sich der eigentliche Schock dieses Erlebnisses erst richtig bemerkbar und sie fing an unkontrolliert zu zittern und zu weinen, auch wenn sie wusste, dass alles wieder gut werden würde und sie nun in Sicherheit bei ihrem Vater war.

@Anouk Kruger
@Azra plus Matanus ;)


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#31

RE: Wald

in Außenbereich 30.07.2019 10:49
von Anouk Kruger | 51 Beiträge

Es waren viel zu viele Beißer. Sie lebte zwar noch nicht lange im Dorf, aber alle hatten ihr gesagt, dass diese sich nur vereinzelt zu ihnen verirrten. Doch hier vielen sie gerade in Scharen vom Fels. Sie hörte das Getrappel von Hufen und dann Azras Stimme. Zu keiner Sekunde wand sie ihren Blick von dem Geschehen ab, doch sie nahm die Schüsse neben sich wahr. Zum Glück war er in der Nähe. Ihre Pfeile wurden weniger, die Beißer schienen aber mehr zu werden. Zum Glück war Matanus bei Skadi und beschützte das Mädchen so gut sie konnte. Die kleine Skadi war Anouk extrem ans Herz gewachsen. Sie lernte so viel von dem kleinen Mädchen und diese hatte sich vom ersten Moment an ihr Herz geschlichen. Daher durfte ihr nichts passieren! Sie musste das überleben. Sie sah auch Leif, der sich seiner Tochter immer weiter näherte und das beruhigte sie ein bisschen. Er würde Skadi da rausholen. Was genau dort am Hang passierte, konnte sie nicht sagen. Man hörte nur Geschrei von Leif und das Brüllen von Matanus. Sie musste sich konzentrieren, damit sie nicht einen Pfeil verschwendete, während sie den beiden Nygårds die Monster vom Leib hielt. Das durfte einfach nicht passieren – nichts davon, was sich immer mal wieder in ihre Gedanken schlich. Dann schnappte sich Leif auf einmal Skadi und die beiden konnten verschwinden. Ihr Blick ging nun zu Matanus, denn die Bärendame sollte auch entkommen. Diese hatte zum Glück mitbekommen, dass ihre Freundin in Sicherheit war und schlug nun auch etwas wilder um sich, sodass sie sich befreien konnte und auch zu ihnen zurückkam. Lange konnten sie sich hier nicht aufhalten. Die Beißer würden nachkommen und sie mussten im Dorf Bescheid sagen, dass sich so viele im Wald herumtrieben. Ihr Blick ging kurz zu Azra, der immer noch auf seiner Stute saß und sie nickte ihm zu, als sie ihren Boden wieder wegsteckte. Auch er hatte sein Gewehr heruntergenommen, hielt es aber noch fest. Dann tauchte Leif mit Skadi in den Armen aus dem Unterholz auf. Sofort ging sie ihnen entgegen und ihr einziger Blick lag auf dem blonden Mädchen, das weinte und zitterte. „Alles ist gut, mein Schatz. Du bist in Sicherheit.“ Dass Leif seine Tochter aus dem Arm gab, war seltsam, doch Anouk hatte gerade keine Zeit sich zu wundern. Sie hielt Skadi fest und tastete sie vorsichtig ab, ob sie auch nicht verletzt war. Sie stand unter Schock – ohne Frage, aber ansonsten schien ihr nichts passiert zu sein. Das ließ Anouk sofort lächeln und sie drückt die Kleine. Dabei fiel ihr Blick auf Leif, der sie ansah. „Azra?“ Sie sah zu dem Mann hin, mit dem sie schon eine Weile arbeitet und gab ihr die Kleine, um dann zu Leif zu gehen. Noch einmal drehte sie sich um, und stellte erleichtert fest, dass Azra sie zwar ansehen konnte, Skadi aber nicht. Nun galt ihre Aufmerksamkeit wieder Leif und sie legte ihre Hand auf seine, die auf seinem Bauch lag. Direkt schossen ihr Tränen in die Augen, als er seine Hand etwas zur Seite nahm und ihr offenbarte, dass eines dieser Monster ihn erwischt hatte. Sie unterdrückte gerade wirklich jeden Laut der Verzweiflung und sie sah von der Wunde zu Leif auf, der nur leicht lächelte. Sie schmiegte ihren zierlichen Körper an seinen, der immer noch so stark war, obwohl sie wusste, dass es mit das letzte Mal sein wird, dass er sie in seinen Armen hält. Sie kann nicht aufhören zu weinen und doch dreht sie sich zu Azra um und lächelt leicht. „Wir müssen die beiden zurückbringen.“ Skadi braucht Ruhe, Matanus auch und Leif soll nicht im Wald sterben. „Wir sollten uns beeilen.“ Sie krallte sich immer noch an dem Mann fest, der ihr in den letzten Monaten so viel Hoffnung und ein Zuhause gegeben hatte. Sie gab gerade wirklich alles, um nicht durchzudrehen.

@Skadi @Azra

@Ivana Martinez


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#32

RE: Wald

in Außenbereich 16.08.2019 22:13
von Azra | 185 Beiträge

Die Zombies waren viel zu viele. So eine grosse Menge hatte Azra schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen... Das war ziemlich besorgniserregend und darum würde er sich auch sofort kümmern, wenn sie diese Situation hier gelöst hatten. Er hoffte zumindest, dass sie sie lösen konnten. Es sah für den ersten Moment absolut nicht gut aus. Weder für Skadi noch für Leif. Doch schliesslich schaffte Leif es, seine Tochter zu retten und zu ihnen zu kommen. Der Schrei entging ihm dabei nicht, doch statt sich zu grosse Sorgen um Leif zu machen, suchte Azra lieber die Umgebung nach weiteren Untoten ab. Erst tötete er die Untoten, die offensichtlich noch hinter Leif her waren, bevor er das Gewehr senkte. Anschliessend schaute zwischen den Bäumen herum, musterte den Felsen. Er war sich sicher, dass das nicht alles gewesen sein konnte. Wo so viele aufkreuzten, waren meistens noch mehr und durch den Lärm waren sie bestimmt angelockt worden.
Erst als Anouk ihn ansprach, wandte er den Blick von den Bäumen ab und nahm dann sofort Skadi entgegen. Er hob sie vor sich auf den Sattel, sodass sie mit dem Gesicht zu ihm sass. So konnte er den Arm um die Kleine legen und sie fest an sich drücken. "Shhh... Alles gut", sagte er leise, bevor er hinten zum Sattel griff und die Blumen für Grace hervorzog. Sie waren etwas mitgenommen aber naja....
"Kannst du die für mich halten?", fragte er Skadi, um sie abzulenken in erster Linie. "Die sind für Grace gedacht. Denkst du, sie freut sich...?"
Kurz lächelte er sie an und strich ihr über den Rücken.
Da schaute er wieder zu Anouk und ein Blick reichte, um zu bemerken, dass mit Leif irgendetwas gar nicht stimmen konnte. War er etwa...? Oh bitte nein....Azra drückte die Kiefer zusammen. Wenn Leif wirklich gebissen worden war, konnten sie bloss hoffen, dass es eine Stelle war, die sich noch irgendwie behandeln liess. Selbst wenn er dafür eine Gliedmasse verlor oder so....
Er seufzte. "Gehen wir", sagte er und schaute dann zu dem Schwarzbären, der mittlerweile näher gekommen war und mit den kleinen, dunklen Augen zu Skadi aufsah. Da Azra geholfen hatte den Bären unter anderem auch zu trainieren und Skadi den Umgang mit Matanus beigebracht hatte, kannte er das Tier einigermassen und gab ihr das einfache Kommando zu folgen. Also trottete die Bärin hinter der kleinen Gruppe her.
Einen Arm behielt er weiterhin um Skadi geschlungen, während sie in langsamen Tempo durch den Wald in Richtung Dorf gingen. Dabei warf er immer wieder kurze Blicke zu Leif und zu Anouk. Er hätte ihr ja angeboten zu reiten, doch Skadi war wohl so gerade am sichersten. Immer wieder schaute Azra sich auch nach weiteren Beissern um, konnte vorerst aber keine entdecken. Doch es war klar, dass sie, sobald alles geregelt war, dringendst eine Säuberungsaktion im Wald durchführen mussten. Oder zumindest irgendwie rausfinden, wie viele von den Biestern da draussen rumliefen. Vielleicht mussten sie eine Sperre verhängen, bis die Horde weitergezogen war. Doch im besten Fall war es bloss eine kleine Herde gewesen.
Es dauerte Azra viel zu lange, doch schliesslich kamen die ersten Häuser in Sicht, was ihn etwas durchatmen liess. Noch immer hoffte er, dass er sich einfach geirrt hatte und es Leif gut ging. Auch wenn es absolut nicht danach aussah.

@Skadi
@Anouk Kruger



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